Lokalsport | 21.07.2025, 08:34 Uhr

Gastgeberverein RZFV Geisbüschhof feiert sportliche Erfolge

Spannende Landesmeisterschaften in der Vielseitigkeit

(v.l.) Emilia Wissen, Mira Geilen, Mila Scheffner und Sophie Lüscher sowie vorne Trainerin Ann-Kathrin Krämer-Saur.  Foto: Martin Geilen

Mayen/Kaisersesch/Landkern. Strahlender Sonnenschein, beste Bedingungen und beeindruckende sportliche Leistungen: Die Landesmeisterschaften Rheinland-Pfalz in der Vielseitigkeit 2025, ausgerichtet vom Reit-, Zucht- und Fahrverein Geisbüschhof, sind erfolgreich zu Ende gegangen. An zwei abwechslungsreichen Turniertagen präsentierten Reiterinnen und Reiter sowie ihre Pferde auf höchstem Niveau ihr Können und sorgten für ein echtes Highlight im Pferdesportkalender des Landes.

Bereits am Samstag, dem 12. Juli, wurden auf dem Geisbüschhof bei Mayen die Dressur- und Springprüfungen der Klassen E, A und L ausgetragen. Am Sonntag folgte der Geländetag auf der eindrucksvollen Strecke in Kaisersesch/Landkern an den Zellersbucher Maaren – ein perfekter Schauplatz für den abschließenden Höhepunkt der Vielseitigkeit. Eine Geländestrecke die mit ihrem Charm nicht nur die lokalen Sportler und Zuschauer in ihren Bann zieht, sondern auch Teilnehmer aus Nordrhein-Wastfalen, Hessen und Thüringen teilweise über 300km anlockt.

Der gastgebende Verein konnte sich über viele Erfolge freuen, denn zahlreiche Pferd-Reiter-Paare des Geisbüschhofs überzeugten mit starken Ritten. Besonders hervorzuheben ist das 13-jährige Nachwuchstalent Emilia Wissen, die mit ihrer Stute Toffifee in allen drei Disziplinen überzeugte. Sie siegte in der Dressur, erritt den 6. Platz im Springen und krönte ihre Erfolge mit einem tollen 3. Platz in der Geländeprüfung. Somit sicherte sie sich auf ihrem ersten Vielseitigkeitsturnier direkt den hervorragenden zweiten Platz in der Kombinierten Gesamt-Wertung der Klasse E.

In den Dressuren der Klasse E ging auch ein weiterer Sieg an eine Vereinsreiterin des Geisbüschhofs: Mira Geilen auf Amelie sicherte sich Platz 1 und 3 in den beiden Prüfungen. Mila Scheffner platzierte ihre Duma’s Darling auf dem 3. und dem 5. Platz. Sophie Lüscher erreichte mit Glorious Gentleman einen 3. und einen 7. Platz. Und Anna-Lisa Spitzley platzierte ihre Fiesta auf dem 4. Platz.

Kessrin Weerts freute sich mit ihrem Felix über einen tollen 4.Platz in der Dressurprüfung der Klasse A.

Und auch in den Springen der Klasse A vertraten folgende Reiterinnen erfolgreich den gastgebenden Verein: Janina Laubenthal mit Soulman (2.Platz), Stella Spitzley mit Lilly (3.Platz) und Sina Rosenthal mit Abbey (3.Platz).

Ein weiterer ganz besonderer Moment des Wochenendes war der Auftritt von Anna Sophie Jarosch mit ihrer Stute Amy. Trotz einer Sehkraft von nur 5 % gewann sie mit einer beeindruckenden Wertnote von 7,60 den Dressurreiter-Wettbewerb – eine Leistung, die nicht nur sportlich, sondern auch menschlich tief beeindruckte.

Neben den Landesmeistertiteln standen auch die Qualifikationen zum Bundeschampionat des Deutschen Geländepferdes sowie das Landeschampionat des Pferdezuchtverbandes Rheinland-Pfalz-Saar für junge Vielseitigkeitspferde auf dem Programm. Auch hier zeigten sich die Nachwuchstalente bestens vorbereitet und sorgten für ein hohes sportliches Niveau.

Der Verein blickt stolz auf ein rundum gelungenes Turnier zurück: „Es war uns eine große Freude, auch in diesem Jahr wieder die Landesmeisterschaften an zwei so tollen Veranstaltungsorten auszurichten“, so ein Sprecher des RZFV Geisbüschhof. „Das Wetter, die Stimmung und vor allem die Leistungen aller Beteiligten, hätten besser nicht sein können. Ein großer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern sowie den zahlreichen Zuschauern, die mit ihrer Begeisterung zur besonderen Atmosphäre beigetragen haben.“

Mit diesem Erfolg im Rücken darf sich der Geisbüschhof schon jetzt auf die kommenden eigenen Veranstaltungen mit dem Dressurturnier am 16./17. August und dem Springturnier am 23./24. August freuen – das Vielseitigkeitsturnier 2025 wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben.

(v.l.) Emilia Wissen, Mira Geilen, Mila Scheffner und Sophie Lüscher sowie vorne Trainerin Ann-Kathrin Krämer-Saur. Foto: Martin Geilen

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