Lokalsport | 09.08.2024

Knut Hitzschke nahm an „Downwind“-Rennen in den USA teil

Spannung in Übersee

Knut Hitzschke bei den Startvorbereitungen Quelle: Neuwieder Wassersportverein

Neuwied. Knut Hitzschke vom Neuwieder Wassersportverein (NWV), der kürzlich in Hamburg Deutscher Meister im Einerkajak über die 200 Meter-Sprintstrecke wurde, zog es „über den großen Teich“ nach Amerika und zwar zum Colambia River im sogenannten Kaskadengebirge. Ziel war das Städtchen Hood River, ein Surfer- und Seglerparadies. Dort startete er bei einem „Downwind“ Rennen über die Distanz von 21 Kilometern. Es war eine große Herausforderung, da der Pazifik in Höhe Portland-Seattle, auch im Sommer, nicht wärmer wie 11 Grad wird und die Pazifikwinde, durch die der Colambia River fließt, für hohe Wellen sorgen. Diese Kombination brachte den Veranstalter vor über zehn Jahren auf die Idee, ein „Downwind“-Rennen zu veranstalten.

Normalerweise finden solche Rennen auf dem offenen Meer statt, die bekanntesten sind in Hawaii, Kapstadt, Australien und es gibt zwei Disziplinen, die Ocean Canoe OC sowie Outrigger Canoes. Die Teilnehmerzahl zu dem Rennen ist begrenzt und meist schon nach wenigen Minuten ist das Online-Meldeportal geschlossen. Durch eine „Wildcard“ des Sponsors Stellar Kayaks rutsche Knut Hitzschke ins Starterfeld. Beim „Downwind Rennen“ geht es neben der physischen Stärke vor allem darum, die Wellen zu lesen, also abzuwägen, wo sich eine Welle aufbaut, wie lange man sie nutzen kann und wo sich die nächste aufbaut. Dies auf Rhein oder Mosel zu üben, ist nicht möglich, da sich die Schiffswellen anderes verhalten.

Es war ein super organisiertes Rennen und am Ende belegte Hitzschke in seiner Altersklasse den 33. Platz von 57 gestarteten Mitpaddelern, mit dem er sehr zufrieden war. Sollte er im nächsten Jahr wieder eine Startberechtigung erhalten, heißt es „Amerika, ich komme“.

Knut Hitzschke bei den Startvorbereitungen Quelle: Neuwieder Wassersportverein

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