FSV Stromberg
Starke Vorstellung
VfL Neuwied II - FSV Stromberg 2:4 (1:0)
Stromberg. Spielertrainer Raimund Tracht musste fünf Stammspieler ersetzen und trat fast mit dem letzten Aufgebot im Rhein-Wied-Stadion an.
Vor allem in der Anfangsphase machte Neuwied Druck und der FSV kam nicht so recht zum Zuge.
So wunderte es keinen, dass nach elf Minuten Neuwied nach einem Freistoß mit 1:0 in Führung ging.
Aber gerade jetzt zeigte der FSV seine Stärke. Es wurde flüssiger kombiniert und geradlinig der Weg nach vorne gesucht.
Vor allem Raimund Tracht hatte zweimal nach Alleingängen über 30 bis 40 Meter Pech, als er im letzten Moment am Neuwieder Torhüter scheiterte.
Aber das Spiel wurde ausgeglichener und der FSV wurde sicherer.
Nach dem Wechsel kam der große Auftritt des bisher glücklosen Alex Wagner:
49. Minute: Neuwied spielte lässig in der Abwehr, Alex Wagner eroberte sich den Ball zurück und schoss flach aus 16 Metern zum 1:1 ein.
Und als in der 56. Minute der Ball nach einem herrlichen Spielzug über das gesamte Feld zu Alex Wagner kam, traf dieser zum 1:2.
Neuwied geschockt und ideenlos – clever der FSV.
65. Minute: aus der Abwehr über rechts kam der Ball zu Sascha Hachenberg – der sah wie der Torwart zu weit vor seinem Kasten stand und schlenzte den Ball aus ca. 30m ins obere Eck zum 1:3.
Grenzenloser Jubel bei den Anhängern und Frust auf der Neuwieder Bank.
Die bis dahin sichere Abwehr des FSV mit Hani Danach, Markus Pauli, Johann Kist, Kevin Philipp, Marvin Kragt, Steven Knieling und Soner Toraman mußte jetzt Schwerstarbeit leisten um die Offensive der Neuwieder zu bremsen.
Nach einer Ecke schaffte es Neuwied in der 82. Minute zum 2:3-Anschlußtreffer.
Fast im Gegenzug tanzte Shessie Iwaloye die gesamte Neuwieder Abwehr aus und verfehlte im Straucheln nur knapp das Tor.
Die endgültige Entscheidung fiel jedoch in der 89. Minute:
Markus Pauli zu Arnes Kadiric, der schickte Alex Wagner mit einem herrlichen Pass nach vorne – und der dreifache Torschütze trickste 2 Gegenspieler und Torwart aus und verwandelte zum 2:4-Endstand.
Großes Lob für die gesamte FSV-Truppe, die trotz hoher Temperaturen bis zum Schluss durchhielt und trotz Personalnot eine großartige Leistung vollbrachte.
Kompliment auch an die FSV-Offensive mit Raimund Tracht, Dejan Barcic, Sascha Hachenberg, Alex Wagner und Shessie Iwaloye, die aufopferungsvoll ein tolles Laufpensum absolvierten.
Folgende Spieler kamen zum Einsatz:
Hani Danach, Markus Pauli, Raimund Tracht, Dejan Barcic, Steven Knieling, Kevin Philipp, Soner Toraman, Alexander Wagner, Marvin Kragt, Shessie Iwaloye, Johann Kist, Sascha Hachenberg und Arnes Kadiric.