Lokalsport | 21.06.2017

Gerd Schauf unter den Top-Ten beim Ultramarathon in der Eifel

Super Laufleistung bei bestem Badewetter

Gerd Schauf beim Zieleinlauf. privat

Cochem. Am 11. Juni startete der Eifelmarathon in Waxweiler in seine 20. Auflage. Neben der klassischen Marathondistanz über 42,195 Kilometer auf der es 764 Höhenmeter zu überwinden galt, bot der Eifelverein e.V. auch wieder Distanzen über 52 Kilometer mit 983 Höhenmeter, 21,1 Kilometer mit 464 Höhenmeter und zehn Kilometer an. Eine attraktive Streckenführung in der Natur der Eifel inkludiert oft einige Höhenmeter. Doch der schöne Landschafts-Marathon in der Hocheifel sollte dafür entschädigen, da eine schnelle Zeit ohnehin nicht oberstes Ziel ist. Läufer Gerd Schauf aus Ediger-Eller entschied sich, nachdem er im letzten Jahr über die klassische Marathon-Distanz von 42,195 Kilometer an den Start ging, in diesem Jahr für die Ultra-Distanz über 52 Kilometer. Die Wetterprognosen sagten für den Tag in Waxweiler Sonne mit leichter Bewölkung voraus mit steigenden Temperaturen bis 26 Grad. Eigentlich bestes Badewetter, um in das benachbarte Freibad zu gehen. Das dachten wohl viele Läufer vor dem Start um 9 Uhr. Wasserstände gab es dafür reichlich an der Strecke und auch im Start-/Zielbereich, sodass man hier nochmal seinen Wasserhaushalt auffüllen konnte. Die Läuferinnen und Läufer drehten auf den ersten Kilometern eine Schleife um Waxweiler, bevor es in die Wälder der Südeifel ging. Von hier an lief man über Waldwege, Singletrails und Schotter. Ein gleichmäßiges Tempo zu laufen war bei dem Untergrund und dem Höhenprofil unmöglich. Dafür wurde man oftmals von den Einblicken die die Eifel einem gewährte belohnt. Gerd Schauf lief nach 04:26:47 Stunden als Gesamt-Achtplatzierter in Waxweiler über die Ziellinie und sicherte sich damit in einem starken Starterfeld auch den dritten Platz in seiner Altersklasse M35.

Gerd Schauf beim Zieleinlauf. Foto: privat

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