Lokalsport | 16.08.2017

Moderner Heimerzheimer Mehrkampf

Thomas Koll triumphiert bei der siebten Auflage nach einem Herzschlagfinale

Alle Teilnehmer am Modernen Heimerzheimer Mehrkampf hatten großen Spaß.privat

Heimerzheim. Anfang August traf sich wieder ein großer Heimerzheimer Freundeskreis zur siebten Auflage des Modernen Heimerzheimer Mehrkampfs. Ein Wettkampf aus Geschicklichkeit, aber auch Glück, bei dem der Spaß bei kaltem Bier und Grillgut nicht zu kurz kommt. Allerdings war es auch in diesem Jahr wieder der Fall, dass es zu vielen Absagen kam, wovon vor allem die kurzfristigen dem Organisationsteam sehr wehtaten und die Planung mehrfach über Bord warfen. Aber immerhin waren es im Endeffekt wieder 23 Männer, die dem Pott nachjagen wollten. Dies lag auch an Peter Sauk, der diesmal aus seiner Wahlheimat Krefeld gleich zwei Mitspieler mitbrachte.

Witterungsbedingt mussten wegen des Dauerregens die beiden ersten Disziplinen Minigolf und Tischtennis, die eigentlich immer im Rheinbacher Freizeitpark stattfinden, ausfallen. Doch das Organisationsteam um Markus Euskirchen, Alexander Sauk, Martin Euskirchen und Daniel Zelleröhr hatte dafür die Spiele Mini-Tischtennis, Kniffel und Münzwurf noch nachträglich organisiert, sodass alle zehn Disziplinen im und rund um das Heimerzheimer Vereinsheim stattfinden konnten. Komplettiert wurde der Zehnkampf durch die beiden Kartenspiele Schwimmen und Sibbeschrömm, Dart, Shuffelboard/Airhockey, Beer-Pong, Boule und dem abschließenden Würfelspiel 15. Das Organisationsteam hatte sich wegen der langen Wartezeiten der Vorjahre entschlossen, den Modus zu ändern und neun von zehn Disziplinen in Gruppen zu je sieben oder acht Spielern zu spielen, was am Ende des Tages auch den erhofften Effekt hatte, sodass ein ausgiebiges Frühstück, der DFB-Pokal in der Konferenz und ein zünftiges Grillen mit in den Plan passte.

Nach 13,5 Stunden Spiel und Spaß sicherte sich der mittlerweile nach Bonn-Friesdorf verzogene, aber mit allen Mitspielern weiterhin im Kontakt stehende Thomas Koll zum ersten Mal den Sieg beim Mehrkampf. Koll reihte sich damit in die Reihe der nun sieben Sieger ein. Mit Markus Straube, Daniel Zelleröhr, Daniel Ahrens, Fabian Felten und Markus Maltusch hatten gleich fünf Titelträger die Chance, der erste Doppelsieger zu werden. Doch Koll, der in acht von zehn Disziplinen punktete, gewann verdient den Pokal.

Dass es am Ende noch einmal dramatisch werden sollte, lag einzig allein an Kontrahent Martin Euskirchen, der am Ende der zehn Disziplinen in einem tollen Endspurt genau wie Koll auf 33 Punkte kam. So musste ein Stechen über den Sieg entscheiden, wie es dramatischer nicht sein konnte. Der Siegerpokal wurde kurzerhand auf die Mitte eines Gruppentischs gestellt. Koll und Euskirchen versuchten abwechselnd, aus etwa drei Metern Entfernung einen Tischtennisball im Pokal zu versenken. Nach vielen Randtreffern, begleitet von Raunen und Jubel im Vereinsheim, war es dann am Ende Koll, der das glücklichere Ende für sich verzeichnen konnte und per Ehrenrunde mit dem Pokal seinen Sieg frenetisch feierte.

Die Feierlichkeiten gingen noch bis spät in die Nacht, am nächsten Morgen freute sich das Organisationsteam trotzdem sehr über elf Teilnehmer, die beim Abbau zum Helfen kamen. So macht es allen Beteiligten Spaß. Schon bald wird ein neuer Termin für das Jahr 2018 geplant.

Die Teilnehmer mit Punktzahl: Daniel Ahrens (23), Wolfgang Allendorf (10), Michael Edler (10), Markus Euskirchen (12), Martin Euskirchen (33), Fabian Felten (18), Julian Joosten (11), Chris Klein (21), Thomas Koll (33), Florian Leuning (23), Tobias Leuning (19), Markus Maltusch (16), Stefan Saam (24), Alexander Sauk (18), Peter Sauk (18), Frank Schmidberger (18), Stefan Schmidberger (14), Philipp Schnitzler (19), Markus Straube (20), Daniel Strömer (15), Jan Sühl (12), Andreas Wassong (15), Daniel Zelleröhr (19).

Alle Teilnehmer am Modernen Heimerzheimer Mehrkampf hatten großen Spaß.Foto: privat

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