Adenauer Racing Day eröffnete 24h-Wochenende
Timo Schneider war begeistert: „Das ist Adenau, wie es sein soll“
Adenau. Mit dem Adenauer Racing Day läutet auch in diesem Jahr der veranstaltende ADAC Nordrhein gemeinsam mit dem Gewerbeverein und der Stadt Adenau den Auftakt zum 24h Rennwochenende ein. Auch wenn sich die Zuschauerplätze rings um die Nordschleife bereits ab dem frühen Montagmorgen füllten, bildet die Veranstaltung in der Johanniterstadt traditionell den offiziellen Auftakt zu der größten Motorsportveranstaltung der Welt.
Mit der farblichen Restauration der „rot-weiß“ lackierten Bordsteine und vielen zusätzlichen Flaggen auf dem Marktplatz, die das Geschehen auf dem Nürburgring widerspiegelte, hatte sich Adenau für die Veranstaltung motorsportlich heraus geputzt. Entlang der Hauptstraße sollten zusätzlich übergroße schwarz-weiß karierte Zielflaggen für das Rennsport-Feeling mitten in der Stadt sorgen. „Für uns ist diese Veranstaltung ganz, ganz wichtig, weil wir Motorsport leben wollen, weil wir Nürburgring leben wollen und das damit auch dokumentieren“, sagt Andrea Thelen, die Vorsitzende des Gewerbevereins Adenau, die sich gemeinsam mit Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann den Fragen von Olli Martin auf der großen Präsentationsbühne stellte. VLN Streckensprecher Martin, der selbst ein echter „Addene Jong“ ist, führte gemeinsam mit Patrick Simon durch das Programm.
Debüt für Röhrl und Theisen
Noch bevor die Veranstaltung um 16 Uhr begann, konnte Olli Martin mit dem zweifachen Rallye-Weltmeister Walter Röhrl und dem ehemaligen BMW Motorsportdirektor Dr. Mario Theisen, zwei ehemalige Hochkaräter des deutschen Motorsports, präsentieren. „Ich war heute zu Filmaufnahmen auf der Nordschleife und wurde danach eingeladen zum Adenauer Racing Day zu kommen, wo ich bislang noch nie war“, sagte Röhrl unter dem Jubel der Fans. „Es ist toll, dass die ganze Region hier mit dem 24h-Rennen lebt“, freute sich die Rallye-Ikone und erzählte in humorvoller Weise aus seinem bewegten Leben. Auch Dr. Mario Theisen erlebte den Adenauer Racing Day zum ersten Mal und äußerte sich beeindruckt von der Veranstaltung. Über 3000 begeisterte Fans hatten sich entlang der Hauptstraße und auf dem Marktplatz versammelt, um bei sommerlichen Temperaturen als erstem offiziellen Programmpunkt ab 16 Uhr dann den Auftritt der um die Tourenwagen Weltmeisterschaft kämpfenden WTCC–Piloten mitzuerleben. Die Fahrer zeigten sich gut gelaunt, gaben zahlreiche Autogramme und stellten sich den Fotowünschen der Fans ebenso bereitwillig, wie den Fragen der beiden Moderatoren Olli Martini und Patrick Simon.
Ein Spalier von Fans als Empfangskomitee
Pünktlich um 16:30 Uhr hatte sich der Corso mit 25 Rennfahrzeugen aus unterschiedlichen Klassen bei Start und Ziel über die Nordschleife Richtung Adenau in Bewegung gesetzt. Ab der Ausfahrt Breitscheid ging es dann unter Polizei-Geleit weiter über die Hauptstraße in Zentrum der über 1.000 Jahre alten Johanniterstadt am Fuße des Nürburgrings. Neben zahlreichen GT3 Boliden mit ihren Fahrern waren auch die lokalen Teams, von Frikadelli Racing (Barweiler), Scheid Motorsport (Kottenborn), Teichmann Racing (Adenau) und Wölflick Racing (Quiddelbach) mit ihren Fahrzeugen zahlreich vertreten. Durch ein Spalier von Fans trafen die Akteure des 24h Rennen gegen 16:50 Uhr am Markt ein. In einer zweiten Gesprächsrunde standen die 24h-Starter Rede und Antwort. Bevor die Fahrer aber Abschied aus Adenau nehmen mussten, galt es auch für Sie die zahlreichen Autogramme und Fotowünsche der Besucher zu erfüllen. Der ehemalige DTM Meister Timo Scheider brachte es auf den Punkt. „Geil. Das ist Adenau, so wie es sein soll. Letztes Jahr war ich leider nicht dabei und ich muss ganz ehrlich gestehen, ich habe das alles hier vermisst“.
BURG
Ansturm der Autogrammjäger auf die WTCC-Piloten.
Moderator Olli Martin (r.), Andrea Thelen, die Vorsitzende des Gewerbevereins Adenau und Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann.
Mit im Feld der 25 Rennfahrzeuge auch der Eifelblitz von Scheid Motorsport und der Ford Mustang von Wölflick Racing.
Mit im Feld der 25 Rennfahrzeuge auch der Eifelblitz von Scheid Motorsport und der Ford Mustang von Wölflick Racing.
