Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Eishockey: „Die Bären“ müssen sich für ihre erste Saisonniederlage nicht schämen

Trainer Benske: „Bei uns ist alles gut, alles schick“

Zielsetzung für die kommenden beiden Partien: Sechs Punkte mitnehmen

Trainer Benske: „Bei uns ist alles gut, alles schick“

Alexander Richter (im blauen Trikot) ist einer von vier Ex-Neussern, die für den EHC Neuwied spielen. Sie treffen am Sonntag im heimischen Ice-House mit ihren Neuwieder Kollegen auf ihren ehemaligen Verein. Foto: privat

12.10.2018 - 12:19

Neuwied. Spätestens als Ralf Hoja bei der Pressekonferenz im Anschluss an das Eishockey-Regionalligaspiel zwischen seinen Hammer Eisbären und dem EHC „Die Bären“ 2016 zum Mikrofon griff, von einem „echten Topspiel“ sprach und gegenüber seinem Neuwieder Trainerkollegen Daniel Benske die Leistung der Deichstädter ungefähr auf dem Niveau des Hammer Vorbereitungsgegners Harzer Falken aus der Oberliga ansiedelte und zwei Klassen besser als Ratingen einordnete, wussten die mit 2:5 unterlegenen Gäste, dass sie sich für ihre erste Saisonniederlage nicht im Geringsten schämen müssen. „Wir haben gegen eine Mannschaft verloren, die eine großartige Qualität besitzt. Es diesem Gegner so schwer zu machen, wie es uns über weite Phasen der Partie gelungen ist, muss man erst einmal schaffen“, lobt Benske und stellt klar: „Die Niederlage ändert überhaupt nichts an unserem super Saisonstart. Bei uns ist alles gut, alles schick.“

Auf schicke Ergebnisse hoffen die Bären auch am bevorstehenden Wochenende. Am Freitag müssen sie ab 20 Uhr bei den Dinslakener Kobras aufs Eis, und zwei Tage später wird im heimischen Icehouse wieder eine stolze Kulisse erwartet. Der Neusser EV, der Ex-Verein von Trainer Benske sowie seinen Spielern Jendrik Allendorf, Daniel Pering und Alexander Richter, gibt ab 19 Uhr in der Bärenhöhle seine Visitenkarte ab. Der EHC bereitet sich auf zwei unterschiedliche Herangehensweisen vor. „Dinslaken ist eine Mannschaft, die mitspielen will, während ich Neuss eher abwartend und defensiv kompakt erwarte“, lässt Benske wissen, worauf er sein Team einstellt.


Kommende Aufgaben: Dinslakener Kobras und Neusser EV


Die Beschreibung „unangenehm“ mag in der Vorsaison auf die Dinslakener, die im Play-off-Viertelfinale gegen Neuwied ausschieden, zugetroffen haben, inzwischen sind die Giftschlangen wohl treffender mit dem Begriff „gefährlich“ zu charakterisieren. Sie mussten zwar unter anderem den Wechsel von Torjäger Kevin Wilson zum EHC verkraften, haben im Rahmen ihres Umbruchs allerdings in etwa mit Leon Taraschewski, Dennis Zaslavski sowie dem Kanadier Jesse Parker auch starke Neuverpflichtungen an Land gezogen. „Wir könnten für einige Überraschungen sorgen“, hatte Dinslakens sportlicher Leiter Thomas Esser vor dem ersten Saisonspiel gemutmaßt. Gesagt, getan. Brauchte die Mannschaft in den zurückliegenden beiden Jahren immer etwas Anlaufzeit, so entführten sie diesmal unter der Regie ihres neuen Trainers Milan Vanek (zuletzt noch für Ratingen auf dem Eis aktiv) gleich einmal drei Punkte aus Diez. Erst der vierte Spieltag brachte beim 2:4 gegen Ratingen die erste Niederlage – parallel zum EHC-Spiel in Hamm. „Unsere Basis muss in Dinslaken eine grundsolide Abwehr sein. Ausschließlich abwarten werden wir jedoch auch nicht. Jeder soll erkennen, dass wir da auf Sieg spielen wollen“, kündigt Benske an.

Dass die Bären vor eigenem Publikum zum Ausklang des Wochenendes das Spiel machen wollen, liegt in der Natur der Sache. Es mag gegen die vermutlich intensiv verteidigenden Neusser, die mit Ken Passmann ein grandiosen Torhüter und robuste Verteidiger wie Gerrit Ackers oder Jerome Baum haben, Geduld und Ruhe verlangen, aber Benske glaubt: „Wenn wir ein frühes erstes und vielleicht auch zweites Tor erzielen, können wir diese Partie auch deutlich für uns entscheiden. Aber das müssen wir uns erst erarbeiten. Genauso wie gegen Herford und Ratingen.“ Die Zielsetzung - gefährliche Kobras hin, kompakte Neusser her - ist klar: Die Neuwieder wollen aus den beiden Partien sechs Punkte mitnehmen.

Pressemitteilung EHC „Die Bären“

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Gut besuchtes
Treffen im Dezember

Selbsthilfe Multiple Sklerose & Co zieht Bilanz

Gut besuchtes Treffen im Dezember

Andernach. Schon ist`s vorbei kaum, dass es angefangen. Die Rede ist vom zu Ende gehenden Jahr. Zumindest fühlte es sich für die Gruppenmitglieder, die zum Dezemberstammtisch kamen, so an. Vielleicht... mehr...

85-jähriges Bestehen gefeiert

Albertus-Magnus-Chor Andernach

85-jähriges Bestehen gefeiert

Andernach. Am 25. November feierte der Albertus-Magnus-Chor sein 85-jähriges Bestehen bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Villa am Rhein. Am Nachmittag stand dann das letztmalige Singen in der Pfarrkirche St. mehr...

Ortsgemeinde Breitenau

Neuerungen bei der Kita Haiderbach

Breitenau. Am Donnerstag, 20. Dezember um 19.30 Uhr findet in der Grillhütte Am Köpfchen, Breitenau, eine Sitzung des Ortsgemeinderates Breitenau statt. mehr...

Ortsgemeinde Breitenau

evm versorgt Breitenau

Breitenau. Am Donnerstag, 22. November fand eine öffentliche und nicht öffentliche Sitzung des Gemeinderates Breitenau in der Grillhütte „Auf dem Köpfchen“ statt. mehr...

Eine kleine Prise Freiheit in
Kombination mit ganz viel Kreativität

Schülerinnen und Schüler der Mayener Realschule plus zeigen ihre Talente

Eine kleine Prise Freiheit in Kombination mit ganz viel Kreativität

Mayen. Seit dem Schuljahr 2017/2018 werden in der Mayener Realschule plus sogenannte Talentfächer angeboten. Kinder können im Vorfeld ihrer Einschulung zwischen der Bläserklasse oder den Schwerpunkten „Sport“, „Naturwissenschaften“ und „Darstellendem Spiel“ wählen. mehr...

Weitere Berichte

An einem milden Abend im September steht Familie Heinisch auf einer Bühne vor dem Kölner Schokoladenmuseum und zählt einen Countdown. „Zehn, neun, acht, sieben…“ bei „Null“ fliegen hunderte bunter Ballons in den blauen Himmel. mehr...

10. Spenden-Nachmittag für krebskranke Kinder und Jugendliche in Kell

„Verstehen, Da sein, Helfen“

Kell. Schon zum zehnten Mal veranstaltet die Nachbarschaft des Rheinecker Gartens in Kell den traditionellen Silvesternachmittag mit Glühwein und Christstollen. Am 31. Dezember zwischen 13.30 und 18 Uhr versammeln sich Jahr für Jahr über hundert Keller Bürger und auswärtige Gäste zu diesem Ereignis. Die Veranstalter und alle Teilnehmer können stolz auf ihre sinnvolle Spendenaktion sein. Der Förderkreis Bonn e. mehr...

Politik

Mayen. Weiterer Paukenschlag in der StEG-Affäre: Der Stadtrat der Stadt Mayen hatte am Dienstag auf Antrag der CDU-Fraktion entschieden, Oberbürgermeister Wolfgang Treis von seinem Amt als Beiratsvorsitzender... mehr...

 
Sport

Fußball-Bezirksliga Mitte: TuS Fortuna Kottenheim entlässt sein Trainergespann

Johannes Stenz und Max Franzen müssen das Schlusslicht verlassen

Kottenheim. Die TuS Fortuna Kottenheim und Spielertrainer Johannes Stenz gehen ab sofort getrennte Wege: Nach nur zehn Punkten aus 17 Spielen hat das Schlusslicht der Fußball-Bezirksliga Mitte neben Stenz auch Co-Trainer Max Franzen beurlaubt. Beide haben zum 31. Dezember die Freigabe erhalten und werden im weiteren Verlauf der Rückrunde auch als Spieler dem Aufsteiger nicht mehr zur Verfügung stehen. mehr...

Wirtschaft

Koblenz/Neuwied. „Hauptsache ihr habt Spaß“ versprechen die MediaMärkte Koblenz & Neuwied ihren Kunden – und halten auch in der Weihnachtszeit Wort: Denn dieses Jahr finden die Kunden bei MediaMarkt nicht... mehr...

-AnzeigeNettebad erweitert Service:

Feierabend-Tarif jetzt ab 2 Stunden vor Schließung gültig

Mayen. Wer den ganzen Tag hart gearbeitet hat, der sollte sich am Abend Erholung und gesunde Bewegung gönnen. Für einen guten Übergang vom Arbeitstag in die Freizeit sorgt ein Besuch im Nettebad Mayen: Im Schwimmerbecken seine Bahnen ziehen und so den Stress abspülen, beim Aqua-Jogging mit Freunden plaudern oder im Whirlpool der Vulkangrotte ausruhen – jeder kann nach seinem Geschmack vom Alltag abschalten. mehr...

Umfrage

Was verschenkt ihr zu Weihnachten?

Technik
Etwas Selbstgemachtes
Bücher
Gutschein
Ein gemeinsames Erlebnis
Nützliches
Leckeres
Anzeige
 
 
Anzeige
 
Kommentare
Lisa Steiner:
Ich freue mich, dass es endlich eine Reinigung im Kaufland gibt. Und ich bin mit der Arbeit sehr zufrieden. Weiter so!
Adolf Oetz:
Die Stadthausgalerie wird in ihrer jetzigen Form keine Zukunft mehr haben. Das Problem liegt auf der einen Seite in der jetzigen Architektur, weiterhin in der generellen Entwicklung im Einzelhandel sowie in den Fehlern der Vergangenheit, z. B. wurde der Ankermieter C & A direkt in der besten Lage in der Stadthausgalerie plaziert und die kleinteiligeren Einzelhändler, von aussen nicht sichtbar, in der Einkaufspassage "versteckt". Wenn Sie heute mit Vermietungsmanagern von großen Unternehmen sprechen werden Sie feststellen das sich kein großes Unternehmen mehr dort ansiedeln würde. Der Vermieter hat dieses Objekt nach 10 Jahren aus seinen Büchern abgeschrieben und daher kein großes Interesse mehr nochmals Geld in die Hand zu nehmen um die Galerie neu zu gestalten. Es wird nur eine Möglichkeit auf Dauer geben und die muss heißen das Objekt entweder in zwei große Flächen zu teilen oder es vollständig umzunutzen. Den restlichen Mietern muss man helfen einen anderen Standort zu finden.
Peter Krueger:
Hoffen wir, das es sich nicht nur um ein Wahlkampf Thema handelt, das so schnell wieder vorüber ist, wie es beginnt.
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.