Lokalsport | 11.10.2018

Eishockey: „Die Bären“ müssen sich für ihre erste Saisonniederlage nicht schämen

Trainer Benske: „Bei uns ist alles gut, alles schick“

Zielsetzung für die kommenden beiden Partien: Sechs Punkte mitnehmen

Alexander Richter (im blauen Trikot) ist einer von vier Ex-Neussern, die für den EHC Neuwied spielen. Sie treffen am Sonntag im heimischen Ice-House mit ihren Neuwieder Kollegen auf ihren ehemaligen Verein.  privat

Neuwied. Spätestens als Ralf Hoja bei der Pressekonferenz im Anschluss an das Eishockey-Regionalligaspiel zwischen seinen Hammer Eisbären und dem EHC „Die Bären“ 2016 zum Mikrofon griff, von einem „echten Topspiel“ sprach und gegenüber seinem Neuwieder Trainerkollegen Daniel Benske die Leistung der Deichstädter ungefähr auf dem Niveau des Hammer Vorbereitungsgegners Harzer Falken aus der Oberliga ansiedelte und zwei Klassen besser als Ratingen einordnete, wussten die mit 2:5 unterlegenen Gäste, dass sie sich für ihre erste Saisonniederlage nicht im Geringsten schämen müssen. „Wir haben gegen eine Mannschaft verloren, die eine großartige Qualität besitzt. Es diesem Gegner so schwer zu machen, wie es uns über weite Phasen der Partie gelungen ist, muss man erst einmal schaffen“, lobt Benske und stellt klar: „Die Niederlage ändert überhaupt nichts an unserem super Saisonstart. Bei uns ist alles gut, alles schick.“

Auf schicke Ergebnisse hoffen die Bären auch am bevorstehenden Wochenende. Am Freitag müssen sie ab 20 Uhr bei den Dinslakener Kobras aufs Eis, und zwei Tage später wird im heimischen Icehouse wieder eine stolze Kulisse erwartet. Der Neusser EV, der Ex-Verein von Trainer Benske sowie seinen Spielern Jendrik Allendorf, Daniel Pering und Alexander Richter, gibt ab 19 Uhr in der Bärenhöhle seine Visitenkarte ab. Der EHC bereitet sich auf zwei unterschiedliche Herangehensweisen vor. „Dinslaken ist eine Mannschaft, die mitspielen will, während ich Neuss eher abwartend und defensiv kompakt erwarte“, lässt Benske wissen, worauf er sein Team einstellt.

Kommende Aufgaben: Dinslakener Kobras und Neusser EV

Die Beschreibung „unangenehm“ mag in der Vorsaison auf die Dinslakener, die im Play-off-Viertelfinale gegen Neuwied ausschieden, zugetroffen haben, inzwischen sind die Giftschlangen wohl treffender mit dem Begriff „gefährlich“ zu charakterisieren. Sie mussten zwar unter anderem den Wechsel von Torjäger Kevin Wilson zum EHC verkraften, haben im Rahmen ihres Umbruchs allerdings in etwa mit Leon Taraschewski, Dennis Zaslavski sowie dem Kanadier Jesse Parker auch starke Neuverpflichtungen an Land gezogen. „Wir könnten für einige Überraschungen sorgen“, hatte Dinslakens sportlicher Leiter Thomas Esser vor dem ersten Saisonspiel gemutmaßt. Gesagt, getan. Brauchte die Mannschaft in den zurückliegenden beiden Jahren immer etwas Anlaufzeit, so entführten sie diesmal unter der Regie ihres neuen Trainers Milan Vanek (zuletzt noch für Ratingen auf dem Eis aktiv) gleich einmal drei Punkte aus Diez. Erst der vierte Spieltag brachte beim 2:4 gegen Ratingen die erste Niederlage – parallel zum EHC-Spiel in Hamm. „Unsere Basis muss in Dinslaken eine grundsolide Abwehr sein. Ausschließlich abwarten werden wir jedoch auch nicht. Jeder soll erkennen, dass wir da auf Sieg spielen wollen“, kündigt Benske an.

Dass die Bären vor eigenem Publikum zum Ausklang des Wochenendes das Spiel machen wollen, liegt in der Natur der Sache. Es mag gegen die vermutlich intensiv verteidigenden Neusser, die mit Ken Passmann ein grandiosen Torhüter und robuste Verteidiger wie Gerrit Ackers oder Jerome Baum haben, Geduld und Ruhe verlangen, aber Benske glaubt: „Wenn wir ein frühes erstes und vielleicht auch zweites Tor erzielen, können wir diese Partie auch deutlich für uns entscheiden. Aber das müssen wir uns erst erarbeiten. Genauso wie gegen Herford und Ratingen.“ Die Zielsetzung - gefährliche Kobras hin, kompakte Neusser her - ist klar: Die Neuwieder wollen aus den beiden Partien sechs Punkte mitnehmen.

Pressemitteilung EHC „Die Bären“

Alexander Richter (im blauen Trikot) ist einer von vier Ex-Neussern, die für den EHC Neuwied spielen. Sie treffen am Sonntag im heimischen Ice-House mit ihren Neuwieder Kollegen auf ihren ehemaligen Verein. Foto: privat

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