Podiumsplätze für LG Laacher See beim 3. Eifel Hero Triathlon
Triathleten bei der Hitzeschlacht am Freilinger See
Mendig. Am Samstag, 24. Juni war der Start des 3. Eifel Hero Triathlons in der Nähe von Blankenheim. Saskia Alflen, Jan Klapperich und Michael Krämer hatten sich diesen Wettkampf ausgesucht, wohlwissend, dass es hier mächtig zur Sache geht.
Geschwommen wurde im Freilinger See. Dies war bei den ca. 900 Startern eine absolute Herausforderung. Gestartet wurde im Massenstart, was das bedeutet - Gewusel, Füße oder Arme im Gesicht, Wasser schlucken, usw. Alflen und Klapperich kamen da ganz gut durch, Krämer hatte da so seine Probleme, aber er hat trotz allem nicht aufgegeben, was sein erster Gedanke war.
Nach dem Schwimmen von 750m für Klapperich oder 1500 m für Alflen und Krämer, ging es auf die Radstrecke. Wer diese Ecke der Eifel kennt, weiß was auf einen zukommt, ein Schmankerl unter den Radstrecken. Klapperich konnte auf der Volksdistanz sehr gut überzeugen. Alflen spulte ihr souveränes Programm runter und Krämer, nach dem enttäuschenden Schwimmen, legte sich mächtig ins Zeug, um aufzuholen. Col de Ritzdorf, Nonnenbacher Höhe und Monte Reetz sind so einige Beispiele, was Höhenmeter angeht. Bedenkt man die Starzeiten, so bewegten sich alle mehr oder weniger in der Mittagshitze, was zu einer absoluten Herausforderung wurde.
Nachdem die Radstrecke, machte man sich auf die Laufstrecke, rund um den Freilinger See. Die Stimmung mega, obwohl die Sportler ab und an neidisch auf die sonnenbadenden Besucher schauen mussten. Klapperich in der Volksdistanz, was 5km bedeutete, Alflen und Krämer auf der 10 km Strecke. „Egal was du läufst, bei der Hitze tut alles weh“, so Saskia. Die Zuschauer haben auf der Laufstrecke alles gegeben, eine wirklich faire und gute Stimmung durchgehend. Saskia Alflen auf Platz 7 in der AK W30, Klapperich (M20) und Krämer (M50) jeweils auf Platz 3.
„Das heiße Wetter machte diesen Wettkampf besonders herausfordernd, aber wir haben im Team gut zusammengehalten und uns gegenseitig gepushed“, so Saskia. Jan spricht von einem sehr schönen Wettkampf, bei dem er seinen Leistungsstand sehr gut abrufen konnte, wir sind gespannt, was man von ihm noch in Zukunft erwarten kann. „Egal welche Distanz du machst, es tut alles weh, auch wenn man einen Ironman gefinished hat, ein 10 km Lauf wird dann auch zur Hölle,“ so Krämer.
Alle Sportler haben in diesem Jahr noch so einiges vor und sind happy, Eifel Hero 2023 sein zu dürfen.
Pressemitteilung
Laufgemeinschaft Laacher See
