Fußball-Bezirksliga Mitte

TuS-Elf von der ersten Niederlage gut erholt

TuS Oberwinter – SG Hausbay-Pfalzfeld 3:0 (2:0)

21.09.2021 - 12:25

Oberwinter. Am sechsten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte zeigte sich der TuS Oberwinter von seiner ersten Niederlage gut erholt und landete ein ungefährdeten 3:0 (2:0)-Sieg über die SG Hausbay-Pfalzfeld, die allerdings stark ersatzgeschwächt antrat. So gar der 49-jährige Trainer Mirko Bernd musste 90 Minuten als Spieler auf dem Platz stehen. Die Platzherren taten sich zunächst schwer gegen eine taktisch klug eingestellte SG-Abwehrreihe. Der Gästekeeper Nico Peffer wurden selten geprüft, auch weil sich die TuS-Angreifer auf Distanzschüsse beschränkten. Ärgerlich für die Hunsrücker: Mit einem Doppelschlag in der 42. und 44. Minute brachte die Platzherren unmittelbar vor der Pause auf die Siegerstraße. Beim 1:0 verwertete Maximilian Spahn eine Flanke von Christian Hausmann und erzielte seinen ersten Bezirksligatreffer im zweiten Einsatz von Beginn an. „Max ist ein intelligenter Fußballer und hat sich das Tor durch viel Fleiß verdient“, unterstrich TuS-Coach Cornel Hirt. Oberwinters Torjäger Thomas Enke, der nach seiner Gelb-Rot-Sperre aus dem Spiel gegen Oberwesel wieder dabei war, erhöhte noch vor dem Halbzeitpfiff auf 2:0, der Vorentscheidung zugunsten der Einheimischen. In der zweiten Halbzeit ließen beide Teams keine ernsthaften Gefahrenmomente mehr aufkommen. Höhepunkt war Enkes (61.) Treffer nach schöner Vorarbeit von Emilio Ehlen zum 3:0-Endstand. Trotz der Niederlage war SG-Trainer Bernd nicht unzufrieden. „Natürlich kannst du dich nicht hinstellen und sagen, dass ein 0:3 eine schöne Geschichte ist. Aber die Art und Weise, wie wir in dieser Konstellation dagegengehalten haben, hat mir gefallen. Schade, dass wir das 0:0 nicht mit in die Kabine genommen haben“, so Bernd. Sein Trainerkollege Cornel Hirt meinte: „Es war ein Pflichtsieg gegen eine Mannschaft, die ausgesprochen guten Charakter hat. Wir waren überlegen und sind froh, nach der ersten Niederlage direkt wieder dreifach gepunktet zu haben.“


TuS Oberwinter: Fachinger, Meiswinkel (46. Kadiata), Wiest (73. Markus), Koll, Hausmann, Spahn, Halfen, Münch, Kunzika (55. Jarzombek), Enke, Ehlen.

Schiedsrichter: Yasin Demiray (Hatzenport-Löf).

Zuschauer: 150.

Torfolge: 1:0 Maximilian Spahn (42.), 2:0, 3:0 Thomas Enke (44., 61.).


Vorschau


Spitzenreiter gegen Tabellendritter – im Spitzenspiel der Bezirksliga Mitte empfängt der TuS Immendorf bereits am Freitagabend um 20 Uhr den Verfolger TuS Oberwinter. Beide Teams organisieren ihre Spielweise über starke Abwehrreihen: Während die Koblenzer Vorstädter in den sechs Begegnungen lediglich zwei Gegentore kassierte, kamen die Bandorfer auf drei Gegentore. Die zahlreichen Zuschauer dürfen sich auf eine von Taktik geprägte und interessante Partie freuen. LS

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Bunter Kreis Rheinland

Die Geschichte von Lia Löwenherz

Bonn. Kathrin und ihr Mann Norman freuen sich riesig auf ihr erstes Kind. Lia soll das kleine Mädchen heißen. Der Name bedeutet soviel wie: Löwin. Dabei ahnen sie damals noch gar nicht, wie sehr ihre kleine Tochter einmal kämpfen muss. An einem Freitag im März gehen sie zum Organscreening. Zunächst scheint alles in Ordnung, doch plötzlich wirkt die Ärztin beunruhigt. Irgendetwas stimmt nicht. Sie vermutet einen schweren Herzfehler und überweist die Familie sofort in die Uniklinik nach Bonn. mehr...

Die Alkoholkontrolle konnte erst auf der Wache durchgeführt werden

Neuwied: Fahrer war zu betrunken zum Pusten

Neuwied. - Am gestrigen Sonntagabend gegen 20:15 Uhr meldete eine aufmerksame Zeugin der Neuwieder Polizei eine männlichen Person, die an einer Tankstelle diverse Alkoholika kaufte und im Anschluss in ein Fahrzeug stieg. Die Zeugin hatte den Eindruck, dass der Fahrer bereits alkoholisiert gewesen sein könnte. Der Fahrer sei im Anschluss in Schlangenlinien davon gefahren. Die entsandten Beamten der... mehr...

Lesen Sie Jetzt:
solidAHRität Shop
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

Kommentare

Koblenz setzt klare Zeichen

Gabriele Friedrich:
Toll! Und weil die Fahnen so fein im Wind wehen, hören weltweit die Kerle auf, sich über Frauen herzumachen und sie mit Gewalt zu übersäen. *Applaus* für so viele gute Taten....
Gabriele Friedrich:
Da meldet sich doch kein Mensch. Vor allem wenn so einer vor Gericht kommt und man als Zeuge aussagen muss, dann wird man nach Name und Wohnort gefragt- öffentlich. Während der Zeuge nicht erfährt, wo der Angeklagte wohnt, evtl. nicht mal den Namen erfährt. Findet den Fehler. .... !...
Gabriele Friedrich:
Unfassbar, wie dämlich die Leute sind. Alkohol riecht man und wenn die 82 jährige nüchtern war, hätte sie nicht einsteigen sollen. Verantwortung liegt auch beim andern, das er einen gar nicht erst fahren lässt. Ich habe in solchen Fällen, wenn einer betrunken fahren wollte, den Schlüssel weggenommen....
 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen