Der SSV Heimerzheim feierte die Einweihung des 2. Rasenplatzes
Umbau des Sportplatzes Heimerzheim abgeschlossen
Heimerzheim. Das große Projekt „Platzumbau“ ist nach insgesamt gut zweieinhalb Jahren – wovon allein Bebauungsplan und Baugenehmigung für den Nebenplatz mehr als eineinhalb Jahre in Anspruch genommen haben – nun mit der Einweihung des abgeschlossen. Im Dezember 2016 begannen die Arbeiten mit dem ersten Spatenstich und am 2. und 3. September 2017 wurde bereits der große Hybridrasenplatz mit einem schönen, zweitägigen Fest eingeweiht.
Die Einweihung des Nebenplatzes wurde als vereinsinternes Fest gestaltet und mit dem Tag des Mädchenfußballs verbunden. Bei schönem Wetter war auch dieser Tag insgesamt ein toller Erfolg.
Erfreulicherweise beteiligten sich mehrere Abteilungen erneut sowohl an der Organisation und den vielen Aufgaben als auch am Programm. So übernahmen die Mitglieder der Boule-Abteilung nicht nur die Kasse, sondern nutzten das gute Wetter für ausgiebige Spiele, an denen alle Anwesenden sehr gerne teilnehmen durften. Die Badminton-Abteilung hatte zwei kleine Spielfelder mit Netzen aufgebaut, vor allem die Kinder nutzten die Gelegenheit, diesen Sport einmal auszuprobieren. Heike Pax, Trainerin der neuen Aroha-Abteilung, bot ein knapp einstündiges Probetraining für alle unter freiem Himmel an, das von einigen genutzt und von vielen sehr aufmerksam beobachtet wurde.
Und auch aus anderen Abteilungen waren fleißige Helfer aktiv und kümmerten sich um das leibliche Wohl der Teilnehmer und die vielen Organisationsaufgaben. Erstmals kam auch die neue angeschaffte Fritteuse zum Einsatz, ebenso der vereinseigene Bräter und die Schneidemaschine für die beliebte Currywurst.
Vier langjährige Fußball-Mitglieder wurden an diesem Tag auch für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt.
Wie schon bei der Einweihung des Hauptplatzes waren es auch diesmal die Spielerinnen und Spieler der Jugendmannschaften, die das rote Band durchtrennten und anschließend auf Kommando des Vorsitzenden als erste auf ihren neuen Platz stürmen durften. Im Anschluss absolvierten die Jugendmannschaften Freundschaftsspiele.
Nach dem Aufräumen saßen etliche Mitglieder und einige Gäste in kleiner Runde noch bis kurz vor Mitternacht zusammen. Dort war man sich einig, dass man angesichts der sehr positiven Resonanz der teilnehmenden Vereinsmitglieder und Freunde des Vereins sowie der Eltern der teilnehmenden Mädchen so ein Fest im nächsten Jahr gerne wiederholen möchte.
Neben einem weiteren Tag des Mädchenfußballs sollte dann auch ein Jugendturnier und nach vielen Jahren vielleicht auch wieder einmal ein Freundschaftsspiel der Alten Herren auf dem Programm stehen.
Knapp 500.000 Euro in den Um- und Neubau investiert
Zur Platzeröffnung im Beisein der Swisttaler Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner und einiger Gemeinderatsmitglieder zog der 1. Vorsitzende des Vereins eine kleine Bilanz: Knapp eine halbe Million Euro wurden für den Um- und Neubau der Hybridrasenplätze investiert, überwiegend Geld von der Gemeinde, aber auch der Verein hat 125.000 Euro durch einen Kredit und durch Eigenleistung übernommen. Nun wird sich der Verein darauf konzentrieren können, weitere Früchte dieses Erfolgs einzufahren, verfügt er nunmehr doch über eine fast einzigartige, attraktive Sportanlage: 2 Rasenplätze, Zugriff auf 2 Sporthallen und 1 Lehrschwimmbad, 1 Laufbahn, den angrenzenden Kottenforst und das tolle Vereinsheim.
Die neuen Rasensportplätze bringen erste schöne Erfolge – der SSV hat bereits mehr Jugendmannschaften und neue Trainer gefunden.
Auch eine reine Mädchenmannschaft hat sich schon zusammengefunden, und es können noch mehr werden.
Mit dem neuen Nebenplatz kann nun zudem der Hauptplatz entlastet und dem Rasen dort die nötige Ruhe- und Regenerationsphase verschafft werden, denn der intensivere Spielbetrieb hinterlässt auch auf dem Rasen Spuren.
Natürlich bat der Vorsitzende bei dieser Gelegenheit die Bürgermeisterin um Unterstützung für die bereits vorgesehene, aber noch nicht final beschlossene Sanierung der Laufbahn in Form einer Kunststoff-/Tartanbahn, da sich die Aschenbahn mit den Rasenplätzen nicht gut verträgt.
