Judo: JC Neuwied beim 6. Internationalen Adler Cup 2022
Urkunden und Erfahrungen gesammelt
Neuwied. Das 6. Internationale Adler Cup in Frankfurt a.M. ist eines der größten Judoturniere für die Jugend in der Republik. Mit insgesamt 1.600 gemeldeten Startern aus über 30 verschiedenen Nationen wurden auf acht Judomatten um die Medaillen gekämpft. Auch der JC Neuwied reiste mit insgesamt drei Judokas nach Frankfurt, um sich nach langer coronabedingter Pause mit anderen Judokas auf der Matte zu messen. Zwei Judoka des JC Neuwied starteten in der Altersklasse U18. Viktoria Weißenhorn kämpfte in der Gewichtsklasse bis 52kg und Noah Winckler in der Gewichtsklasse bis 66kg. Leider musste Viktoria sich in ihrem ersten Kampf bereits nach kurzer Zeit geschlagen geben gegen eine Gegnerin aus Gießen. In der Trostrunde angekommen konnte sie sich zwar wesentlich stärker und konzentrierter zeigen, verlor jedoch trotzdem gegen ihre Gegnerin aus Niedersachsen. Somit erreichte sie den 11. Platz. Auch Noah hatte eine sehr große mit insgesamt 36 Teilnehmern und stark besetzte Gewichtsklasse. Im ersten Kampf hatte Noah ein Freilos und rutschte automatisch schon eine Runde weiter. Dort angekommen musste er sich trotz guter eigener Angriffsversuche gegen den späteren Poolfinalisten geschlagen geben. Da sein Gegner aus Griesheim leider das Poolfinale verloren hatte, ist Noah die Chance auf die Trostrunde verwehrt geblieben und schied somit aus dem Turnier aus. Für den JC Neuwied kämpften insgesamt drei Judoka in der Altersklasse U16. Viktoria Weißenhorn kämpfte erneut in der Gewichtsklasse bis 52kg, Noah Winckler kämpfte auch wieder in der Gewichtsklasse bis 66kg. Zusätzlich kämpfte Maik Schaaf ebenfalls in der Gewichtsklasse bis 66kg. Bei Viktoria in der Gewichtsklasse starteten insgesamt 20 Judoka um die Plätze auf dem Podium. Leider musste sie sich in ihrem ersten Kampf gegen die spätere Fünftplatzierte geschlagen geben. Auch in der Trostrunde konnte sie trotz gutem Griffkampf keine Wertung für sich erzielen und unterlag ihrer Gegnerin aus Tschechien. In der Gewichtsklasse von Noah und Maik starteten insgesamt 35 Judoka unter anderem aus Tschechien und der Niederlande. Noah konnte den Kampf nach seinem Freilos trotz gutem Kampfstil nicht in der regulären Kampfzeit entscheiden. Erst in der Nachkampfzeit konnte sein Gegner einen Angriff von Noah ausnutzen und eine Wertung erzielen, die den Kampf entschieden hat. Leider schaffte es sein Gegner nicht, ins Poolfinale einzuziehen und somit wurde Noah der Einzug in die Trostrunde verwehrt.
Auch Maik hatte in seinem ersten Kampf ein Freilos. Danach traf er auf den späteren Drittplatzierten. Leider wurde Maik von einem starken Angriff seines Gegners aus Bayern überrascht und verlor seinen Kampf vorzeitig. Sein Gegner erreichte das Poolfinale, konnte dieses jedoch nicht für sich gewinnen. Somit durfte auch Maik nicht mehr in der Trostrunde weiterkämpfen. Auch wenn die Neuwieder Judoka sich nicht platzieren konnten, so konnten sie zum Teil erstmalig internationale Turnierluft kennenlernen und wissen jetzt, woran die nächsten Wochen im Training gearbeitet werden kann.
