Lokalsport | 07.01.2020

Grafschafter SG informiert:

Verein zieht positive Bilanz nach eineinhalb Jahren

Die Vielfalt der Grafschafter SG in einem Bild.. Foto: Christoph Schmitt

Vettelhoven. Die Grafschafter Spielgemeinschaft (GSG) befindet sich jetzt in der zweiten Saison und kaum noch jemand trauert alten Zeiten hinterher. Und das, obwohl sich die GSG im Jahr 2018 aus den beiden ehemaligen Lokalrivalen FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf und Grafschafter Spielvereinigung (GSV) bildete. Bereits in den Jahren zuvor erprobte man die Gemeinschaft in der Jugend, in der keine der beiden Fraktionen alleine überlebensfähig gewesen wäre. Vor allem in den älteren Jugendmannschaften wird es immer schwieriger, einen ausreichenden Kader für eine Mannschaft zusammenzubekommen. Ab dem Teenageralter hören leider immer mehr Kinder/Jugendliche mit dem Fußballspielen auf, da sie sich auf andere Hobbys konzentrieren und/oder der Zeitaufwand für die Schule immer größer wird. Daher kann man selbst nach dem Zusammenschluss des gesamten Grafschafter Jugendfußballs ab der C-Jugend nur noch eine Mannschaft stellen, und dies ist nicht immer ein Selbstläufer. Dies zeigt auch ganz klar, wie sinnvoll der Zusammenschluss der Jugendabteilungen der Grafschaft in der Grafschafter SG war und dass dies eher sogar zu spät erfolgt ist. Vor allem bei den jüngsten Kickern ist der Zuwachs zurzeit aber sehr groß, was bei kontinuierlich guter Entwicklung sehr optimistisch für die Zukunft stimmt. Die Übergangsphase wird noch einige Jahre dauern, aber die GSG-Leitung ist zuversichtlich, dass man in Zukunft kontinuierlich in allen Altersklassen in den Ligen vertreten sein wird. Auch bei der nach Trainern, Betreuern und Verantwortlichen für den Jugendfußball brachte die Fusion Vorteile, da man jetzt aus einem größeren Pool schöpfen kann. Denn die größte Herausforderung im Jugendfußball ist das ehrenamtliche Engagement und es gilt, die Personen zu finden, die dazu bereit und qualifiziert sind. Ein Thema, das den Verantwortlichen jedes Jahr viele Kopfschmerzen bereitet. Insgesamt ist die Jugendabteilung zurzeit sehr gut aufgestellt mit vielen begeisterten Fußballern, engagierten Trainern, Betreuern und Eltern, denen an dieser Stelle ein großes Lob gebührt.

Senioren sind auf einem guten Weg

Die Spielgemeinschaft bei den Senioren ist jetzt in der zweiten Saison und wie bereits dem zusammenfassenden Bericht vom Dezember 2019 zu entnehmen war sportlich auf einem sehr guten Weg. Drei Herrenmannschaften und eine Damenmannschaft sind aktuell in den Ligen unterwegs und erfreulicherweise spielen die „alten Zeiten“ kaum noch eine Rolle. Der Zusammenhalt unter den Mannschaften ist hervorragend und die Spieler fühlen sich als Grafschafter, als GSGler. Eine sehr erfreuliche Entwicklung, die auch nach und nach auf Außenstehende abfärbt, auch auf die, die anfangs noch eher skeptisch waren. Die aktuellen Erfolge sind diesbezüglich auch sicherlich hilfreich. Als positiv für die zukünftige Entwicklung zeigt sich jetzt auch der nahtlose Übergang von der A-Jugend in den Seniorenbereich, was auch einer der entscheidenden Gründe für die Fusion von GSV und FSG war. Denn nur wenn die Jugend- und die Senioren-Spielgemeinschaften von den gleichen Vereinen unterstützt werden, gibt es keine Streitigkeiten bezüglich der Zukunft der A-Jugend-Spieler. Diese können frühzeitig an die Herren-Mannschaften herangeführt werden und wechseln nahtlos von der Jugend in die Senioren. Es klappt nicht alles sofort, aber ein sehr guter Anfang ist gemacht. Und wenn sich weiterhin engagierte, motivierte und qualifizierte Trainer, Betreuer und Verantwortliche finden, die das Projekt stetig nach vorne tragen, wird die Grafschafter SG erfolgreich bleiben. Dass der Zusammenschluss des Grafschafter Jugendfußballs in einer Organisation der richtige Weg war, hat sich längst bewiesen, und auch im Seniorenfußball siegt dort nach und nach die Vernunft über die Emotionen.

Verein sieht zuversichtlich in die Zukunft

Ob man es schafft, langfristig die schwierige Organisationsform einer Spielgemeinschaft in einen gemeinsamen Verein zu überführen, wird sich zeigen. Auf jeden Fall hat sich die Grafschafter SG mit ihrem neuen Logo, dem Grafschafter Löwen, den GSG-Farben und dem Grafschafter Gedanken erstaunlich gut etabliert und man kann sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken. In diesem Jahr ist sportlich noch einiges möglich.

Die Vielfalt der Grafschafter SG in einem Bild.. Foto: Christoph Schmitt

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