LG Rhein-Wied: Meetings in Regensburg, Gladbeck, Limburgerhof und Mönchengladbach
Viele Punkte und gute Zeiten
Neuwied / Andernach / Regensburg. Fünf Rhein-Wieder mit schnellen Beinen meldeten für die Sparkassen-Gala in Regensburg, wo traditionell gerade auf den Sprintdistanzen vieles aufläuft, was Rang und Namen hat. Auch LG-Aushängeschild Sophia Junk war angetreten, musste den Nachwirkungen einer Corona-Infektion allerdings Tribut zollen. „Aufgrund der guten Trainingszeiten und meines Körpergefühls habe ich mich entschieden, an den Start zu gehen. Leider wurde ich eines Besseren belehrt, da mir mein Körper gezeigt hat, dass er noch nicht bereit ist, an die maximale Leistungsfähigkeit zu gehen. Ich konnte definitiv nicht das zeigen, was ich mir die letzten Monate erarbeitet habe“, resümierte sie ihre 100-Meter-Zeit von 11,59 Sekunden. Die gleiche Strecke nahmen Roger Gurski (10,82 Sekunden), der auf das B-Finale verletzungsbedingt verzichtete, Jessica Roos (11,94 Sekunden im Vorlauf) und Lena Brunnhübner in Angriff. Brunnhübner qualifizierte sich mit 11,90 Sekunden für das B-Finale, in dem sie Rang sechs belegte (11,92). Mit einer Steigerung von elf Zentimetern gegenüber Weinheim vor einer Woche auf 5,73 Meter belegte Brunnhübner Rang zwei im Weitsprung mit nur drei Zentimetern Rückstand auf die österreichische Gewinnerin Annika Rhomberg. Viktoria Müllers Form- und Ergebnisentwicklung lässt für die nächsten Wochen ebenfalls noch etwas erwarten. Die Hürdensprinterin verbesserte im Endlauf ihre Jahresbestleistung auf 13,60 Sekunden, was bei starker Konkurrenz auf Platz vier endete. Lennart Roos hat beim Borsig-Meeting in Gladbeck ein Ausrufezeichen gesetzt und sich auf der 400-Meter-Hürden-Distanz deutlich gesteigert. Die B-Norm für die deutsche Meisterschaft hatte er bislang um eine Hundertstelsekunde unterboten. Jetzt noch einmal knapp acht Zehntel gefunden und den Hausrekord auf 53,02 Sekunden gedrückt zu haben, steigert seine Aussichten, bei der DM-Entscheidung der Männer möglicherweise tatsächlich an den Start gehen zu können. Mit dieser Zeit war Roos in Gladbeck der Schnellste. Einen zweiten Podestplatz erreichte Hendrik Reinhard mit seinen 49,93 Sekunden über die flachen 400 Meter. Pascal Kirstges stieg nach überstandener Krankheit mit 10,82 Sekunden über 100 Meter in die Saison ein. Zunächst qualifizierte er sich mit 10,90 Sekunden für das B-Finale, in dem Kirstges sich noch einmal steigerte und Platz zwei belegte. Lennert Kolberg leistete ihm Rhein-Wieder-Begleitung. 10,98 Sekunden im Vorlauf bedeuteten auch für ihn einen zweiten Einsatz im B-Finale, das am Ende nach 11,15 Sekunden auf Rang sechs endete. Garanten für Spitzenplatzierungen waren die starken Mehrkämpferinnen in Limburgerhof. Drei erste Plätze, ein dritter sowie ein vierter Rang stellten die Rhein-Wieder sehr zufrieden. Marie Böckmann führte das Feld im U18-Vierkampf an, Amelie Schmitt war die beste Siebenkämpferin der W14 und Vivien Ließfeld behauptete sich als Nummer eins im Vierkampf der U20 . Auf diese Leistungen aufbauend, ging sie in den Siebenkampf, an dessen Ende Rang vier auf der Habenseite standen. Auch Celina Medinger (W15) stellte sich der zweitägigen Königsdisziplin und belegte den dritten Platz . Auch beim Pfingssportfest in Mönchengladbach stand ein Rhein-Wieder in der Ergebnisliste an der Spitze: Jonas Dasbach gewann die 300 Meter Hürden der M15 in 49,49 Sekunden. Andreas Dasbach war über zwei Stadionrunden der Fünftschnellste (2:21,80 Minuten).
