Lokalsport | 12.01.2023

Jugendmeisterschaften Rheinland-Pfalz

Volleyballer des VfB Linz chancenlos

Die Spieler des VfB Linz: Tommy Atkins, Atilla Abdemir, Thomas Bensch, Sören Fischer, Kapitän Max Glätzner, Julian Häfner, Jaydon Morouse, Thomas Schmitt und Benedikt Stemann. Quelle: VfB Linz

Linz.Das Erreichen des Endrundenturnieres um die Landesmeisterschaft Rheinland-Pfalz war schon eine tolle Überraschung des jungen Volleyball-Teams aus Linz. Jetzt ging es in Boppard gegen die besten rheinland-pfälzischen Jugendmannschaften U18 darum, zu lernen und zu schauen, was in diesem Altersbereich im Volleyball möglich ist.

Angespannt und respektvoll gingen die Linzer dann auch in ihr erstes Spiel gegen den VBC Ludwigshafen. Leider musste Coach Michael Erlenbach aber feststellen, dass zu viele Annahmefehler keinen Spielaufbau zustande kommen ließen. Der Gegner nutzte dies aus und gewann den ersten Satz mit 25:15. Auch wenn die Linzer weiterhin fehlerhaft spielten, im zweiten Satz gelang viel mehr! Das Blockspiel verbesserte sich, der Angriff konnte punkten, so dass die Jungen kurz vor Ende mit drei Zählern in Führung lagen. Leichtfertig vergab man aber die große Chance und verlor doch noch 25:23.

Im zweiten Spiel gegen die TG Mainz-Gonsenheim, großer Favorit des Turnieres und gespickt mit Aktiven aus der Regionalliga, hatte der VfB wenig entgegenzusetzen. Gegen die harten, aber präzisen Aufgaben der Mainzer fand man keine Mittel. Aber trotz der 0:2 (6:25/10:25) Niederlage waren die Spieler stolz, einmal gegen eine solche Mannschaft gespielt zu haben.

Im dritten Spiel am späten Nachmittag war die TuS Gensingen der Gegner. Konzentration, Kondition und vor allem die mentale Bereitschaft waren nicht mehr die besten und schon im ersten Satz gerieten die Linzer sehr schnell ins Hintertreffen. Mit 0:2 (15:25/12:25) ging dieses Spiel dann auch nicht unverdient an die Rheinhessen. „Schade, gerade in diesem letzten Spiel war mehr drin“, kommentierte der Trainer.

Alle Spieler des VfB kamen zum Einsatz: Tommy Atkins, Atilla Abdemir, Thomas Bensch, Sören Fischer, Kapitän Max Glätzner, Julian Häfner, Jaydon Morouse, Thomas Schmitt und Benedikt Stemann.

Im Spiel um den dritten Platz siegte dann der TSV Speyer gegen VBC Ludwigshafen (2:0). Im hochklassigen Finale zwischen der TG Mainz-Gonsenheim und SebaMed Bad Salzig (2:0) wurden die Mainzer Rheinland-Pfalz-Meister. Beide Mannschaften vertreten unser Land im März bei den Südwestdeutschen Meisterschaften.

Ausblick

Vielleicht gelingt es ja, mit der Gruppe in der nächsten Saison eine Herrenmannschaft für den VfB im Volleyballverband Rheinland auf die Beine zu stellen. Bei der Begeisterung für diesen Sport, bei der die Kooperation zwischen dem VfB Linz und dem Martinus-Gymnasium mit fast 60 Jugendlichen Früchte trägt, ist dieses Ansinnen nicht unberechtigt.

Die Spieler des VfB Linz: Tommy Atkins, Atilla Abdemir, Thomas Bensch, Sören Fischer, Kapitän Max Glätzner, Julian Häfner, Jaydon Morouse, Thomas Schmitt und Benedikt Stemann. Quelle: VfB Linz

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