Lokalsport | 15.04.2014

SV Rot Weiß Queckenberg

Vom Spitzenreiter überrannt

Rheinbach-Queckenberg. Elf erschöpfte Queckenberger lagen am Palmsonntag auf der heimischen Asche, völlig auspumpt und niedergeschlagen. Hier leckten Rücker, Mundorf, Haas und Dupin ihre Wunden, da japsten Declair, Geimer und Uygur nach Luft, während Raffino, Schorn, Kolvenbach und Klemm ratlos und traurig Löcher in den Nachmittagshimmel staunten.

Denn was für ein Wirbelsturm bitteschön war denn gerade in den zurückliegenden 90 Spielminuten über den Mount Queck hinweggefegt? Selbst Kurek, der schon recht lange im Geschäft ist, Schmieder und auch die bereits ausgewechselten und wieder einigermaßen regenerierten Pesch, Nordt und Abeling konnten sich dieses Naturwunder nur schwer erklären.

Erste Halbzeit

Dabei lief es im ersten Durchgang gar nicht mal so schlecht für die Rot Weißen. Zwar lag die Mannschaft mal wieder schnell 2:0 zurück gegen den Tabellenführer SV Buschdorf (05./06.), doch kämpfte sich das Team zurück in die Begegnung. Als der Sizilianer Raffino in der 22. Minute den verdienten Anschlusstreffer erzielen konnte, nährte das Tor in vielen die leise Hoffnung auf ein Pünktchen. Und beinahe hätte Speedy Geimer auch den Ausgleich markiert, scheiterte jedoch am prächtig reagierenden Gästekeeper. Kurz darauf sollte die Mannschaft leidvoll erfahren, wie es einem so geht, der im Tabellenkeller ums nackte Überleben kämpft: in der 32. Minute erhöhte der Favorit auf 3:1 und verabschiedete sich somit standesgemäß in die Pause. Bereits jetzt qualmten den Queckies gehörig die Socken, so intensiv war die Begegnung, so kraftraubend der erste Durchgang.

Zweite Halbzeit

Während die einen also mehr und mehr an ihre körperlichen Grenzen stießen, vermittelten die anderen das Gefühl, sie könnten noch drei Spiele bestreiten. Die physische Überlegenheit nutzte der Spitzenreiter gnadenlos aus, erhöhte gar noch die Schlagzahl und baute den Vorsprung kontinuierlich aus (50./59./62./64./77.). Dem bemitleidenswerten Kolvenbach flogen die Kugeln teilweise nur so um die Ohren. Bei allen Gegentreffern machtlos verhinderte er mit teilweise katzenartigen Reflexen und einer guten Strafraumbeherrschung sogar eine deutlichere Niederlage.

Die nächsten Spiele

Nach dieser sehr schmerzhaften 8:1 Klatsche muss sich die Mannschaft ordentlich den Mund abputzen. Jetzt ist Motivationskünstler Kurek gefragt wie selten, um die Köpfe frei zu bekommen für das schwere, richtungsweisende Osterwochenende. Am Gründonnerstag hat die Mannschaft daheim noch ein Hühnchen mit der Reserve von Germania Hersel zu rupfen, der Anstoß ist um 20 Uhr. Am Ostermontag reist der Rot Weiße Tross zum Abstiegskonkurrenten TV 1911 Rheindorf. Aufstellung: Kolvenbach – Klemm, Abeling, Pesch – Declair, Rücker – Nordt, Uygur, Mundorf, Geimer – Raffino; Verstärkung: Schorn, Dupin, Haas; Eiserne Reserve: Schmieder

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