SV Rot Weiß Queckenberg
Watty verhindert Schlimmeres
Queckenberg. Nach zuletzt drei Siegen in Folge und 16:3 Toren wurde das kleine Hoch des RWQ bei der vierten Vertretung der Sportfreunde Ippendorf bereits wieder beendet. In der Hinrunde wurde der Geheimfavoriten auf den Aufstieg am heimischen Mount Queck noch mit 4:2 niedergekämpft. Doch im Rückspiel ergab man sich beinahe wehrlos dem unvermeidlichen Schicksal.
Man merkte zwar über die gesamten 90 Minuten, dass die Gastgeber auf einem höheren Niveau Fußball spielen als die Madbachelf. Doch gerade deshalb hätten die Queckies kämpferisch Paroli bieten, die Zweikämpfe energisch bestreiten und im wahrsten Sinne des Wortes Kunstrasen fressen müssen. Doch von Leidenschaft und Kampfgeist war leider nur recht wenig zu sehen. Viel eher beschlich einen das ungute Gefühl, dass sich die Rot Weißen in Gedanken schon in der Winterpause befanden. So hatten die Ippendorfer ganz leichtes Spiel und schossen zur Halbzeit eine mehr als verdiente 2:0 Führung heraus (17./28.).
Nach Wiederanpfiff konnte man ein leichtes Aufbäumen der Voreifler erahnen. Doch wirklicher Druck auf das Tor der Sportfreunde wurde nicht ausgeübt. Vielmehr entstand weiterhin der Eindruck, dass die Abeling-Truppe hier lediglich das zweite Kerzlein auf dem Adventskranz anzünden wollte, anstatt ein Fußballfeuerwerk zu entfachen. Lediglich Pierre Watty, der bemitleidenswerte Torwart im Gästegehäuse, nutzte an jenem Sonntag jede sich bietende Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Mal lag er quer in der Luft, dann übte sich der Teufelskerl im Spagat und zu guter Letzt fischte er die bereits als versenkt vermutete Pille aus dem „Gambel“. Vielleicht lag es ja auch an seiner Respekt einflößenden Vorstellung, dass die Einheimischen in der 62. Minute einen Elfmeter in bester Uli-Hoeneß-Manier in den Nachmittagshimmel jagten. In jedem Falle verhinderte der bärenstarke Schlussmann ein Debakel! Nach dem Abpfiff der letzten 90 Spielminuten des Jahres 2014 war ihm der verdiente Trainerdank sicher, während die Feldspieler etwas kleinlaut Abbitte leisten mussten, bei ihrer Nummer Eins.
Aufstellung: Watty - Rau, Klemm, Winkel, Becker - Geimer, I. Uygur, Raffino, Klimaszewski, Mundorf - D. Uygur
Verstärkung: Frank, Abeling
Die ganze Mannschaft inklusive Trainer und Betreuern möchte all seinen treuen Fans, allen fleißigen Helfern, Gönnern und Sponsoren ein Lob für deren einzigartige und nimmermüde Unterstützung aussprechen.
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