Lokalsport | 18.12.2018

26:26 Unentschieden im Lokalderby beim TuS Weibern

Wellinger Rumpftruppe erkämpft sich einen Punkt

Trotz vieler krankheitsbedingter Ausfälle gaben die Wellinger ihr bestes.Anke Bous

Weibern. Nach dem souveränen Heimsieg gegen die HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler in der Vorwoche hoffte Trainer Achim Adams einige Verletzte wieder begrüßen zu dürfen, doch das Gegenteil war der Fall. Daniel Seul wird auf Grund einer schweren Knieverletzung den Rest der Saison definitiv ausfallen und Lukas Hürter muss mit seiner Nackenverletzung noch drei bis vier Wochen pausieren. Lediglich Linus Westenburger konnte bedingt trainieren und saß beim Spiel in Weibern auf der Bank. So kam es, dass die Wellinger mit zwei Torhütern und sieben Feldspielern zum Lokalrivalen nach Weibern reisten. Zu Beginn der Partie schenkten sich beide Mannschaften nichts und die Torhüter auf beiden Seiten bestimmten das Spielgeschehen. Welling war bis zur 22. Spielminute permanent in Rückstand und rannte einer Ein-Tor-Führung der Gastgeber hinterher. Doch die junge Wellinger Mannschaft verlor zusehends die Übersicht in der Offensive. Man spielte zu statisch und zu drucklos, so dass Weibern zu einfachen Ballgewinnen durch technische Fehler kam und einen vier Tore Vorsprung bis zu Halbzeit herauswerfen konnte. Nach dem Seitenwechsel schienen die Weiberner den Sack zu machen zu wollen. Mit schnellen Angriffen warfen die Spieler um Trainer Hansi Schmidt eine Sechs-Tore-Führung in der 39. Spielminute heraus, auch begünstigt durch sechs undisziplinierte Strafminuten der Wellinger. Wer Weibern nun auf der Siegerstraße sah, wurde getäuscht, denn die Zeitstrafen schienen nur den Kampfgeist der Wellinger geweckt zu haben. Nach Umstellungen in der Offensive und Defensive, der Rohdiamant Eric Schneidereit zeigte im Rückraum Spielmacherqualitäten und deckte in der Abwehr auf der vorgezogenen Einserposition im 5:1 Verband, kam Welling Tor um Tor an die Weiberner heran. Der neue Abwehrverband im Zusammenspiel mit Torhüter Sebastian Monschauer ließ von der 47. Spielminute bis zur 59. Minute keine Tor mehr zu, sodass Welling in der 57. Spielminute gar mit 26:25 in Führung gehen konnte. Im Anschluss verpasste es der TV bei zwei Angriffsversuchen ein Tor zu erzielen und das Spiel zu entscheiden. So übernahm Raphael Schlich zehn Sekunden vor Ende Verantwortung auf Seiten der Gastgeber und egalisierte den Spielstand. Doch Welling gab sich nicht geschlagen und konnte im Gegenzug noch einen Sieben-Meter Strafwurf provozieren. Der bis dahin sichere Spieler Niklas Mannheim setzte den fälligen Strafwurf nach Ablauf der Spielzeit neben das Gehäuse der Gastgeber. So blieb es nach spannenden 60 Minuten beim 26:26.

Nach dem Spiel zeigten sich beide Mannschaften versöhnlich, da beide verdient hätten das Spiel zu gewinnen. Für die Wellinger bleibt zu sagen, dass man stolz sein kann, da man nie aufgesteckte und bis zuletzt gekämpft hat, obwohl ein Punktgewinn alles andere als realistisch schien angesichts der Verletztenmisere und des zeitweise hohen Rückstands. Für Welling spielte: Monschauer, Eultgen (alle Tor), Müller (6), Schwarz (5), Lichtl (4/3), Schneidereit (4), Mannheim (4), Oligschläger (3), Westenburger

Vorschau

Mit dem Lokalderby endet für den TV Welling das Handballjahr in der Verbandsliga Ost, doch natürlich wird der alljährliche Nette-Cup auch diesmal ausgetragen. Das Turnier beginnt am Donnerstag, 27. Dezember und endet am Mittwoch, 30. Oktober 2019. Der TV darf als Gastgeber den TuS Weibern, die HSG Rhein-Rockets, den TV Bassenheim & Friends, die HSG Bad Ems/ Bannberscheid, sowie die Turnerschaft Bendorf begrüßen. Nähere Informationen sind auf http://tvwelling.de/2018/12/14/30-nette-cup-handballtunier/ zu finden.

In der Liga startet der TV Welling erst am Samstag, 26. Januar mit dem Auswärtsspiel in Bad Ems gegen die HSG Bad Ems/Bannberscheid II. Anpfiff ist um 19.30 Uhr auf der Insel Silberau.

Trotz vieler krankheitsbedingter Ausfälle gaben die Wellinger ihr bestes.Foto: Anke Bous

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