Lokalsport | 26.05.2025

Duathlon statt Triathlon – DJK Andernach trotzt den Elementen in Hachenburg

Wetterextreme fordern Athleten beim Mitteldistanz-Wettkampf

Ingo Neumann, Enrico Benzio, Martin Stahl und Sabine Neumann. Foto: privat

Andernach. Am Sonntag, den 26. Mai 2025, fand in Hachenburg der traditionsreiche Mitteldistanz-Triathlon statt – allerdings unter denkbar schwierigen Bedingungen. Der Westerwald präsentierte sich mit anhaltendem Regen und niedrigen Temperaturen von seiner unwirtlichen Seite. Aufgrund der zu geringen Wassertemperatur im Wiesensee entschieden sich die Veranstalter kurzfristig für eine Streckenänderung: Das Schwimmen wurde gestrichen und stattdessen ein 5-Kilometer-Lauf als Auftakt angesetzt.

Aus dem geplanten Triathlon wurde somit ein Duathlon – eine ungewohnte Situation, die den Teilnehmenden, darunter auch die Athletinnen und Athleten der DJK Triathlon Andernach, viel abverlangte.

Der Auftaktlauf über 5 Kilometer fand auf nassem, teils rutschigem Untergrund statt. Ingo und Sabine Neumann absolvierten diese erste Etappe gemeinsam in rund 24 Minuten. Stefan Marx setzte mit einer starken Zeit von 18:40 Minuten ein klares Zeichen und positionierte sich früh im vorderen Feld. Martin Stahl folgte mit einem schnellen Lauf in genau 20 Minuten, Enrico Benzio beendete den ersten Abschnitt in 21 Minuten und zeigte ebenfalls einen dynamischen Einstieg in den Wettkampf.

Anschließend führte die Radstrecke über rund 80 anspruchsvolle Kilometer durch die hügelige Landschaft des Westerwalds – inklusive zahlreicher Höhenmeter und gefährlich glatter Abfahrten. Martin Stahl bewältigte diesen Abschnitt in herausragenden 2:18 Stunden und zählte damit zu den schnellsten Fahrern des Tages. Stefan Marx folgte mit einer konstant starken Radzeit von 2:30 Stunden. Ingo Neumann benötigte 2:37 Stunden, Enrico Benzio fuhr die Strecke in 2:43 Stunden. Sabine Neumann zeigte großen Einsatz und beendete die anspruchsvolle Etappe nach 3:04 Stunden.

„Die Radstrecke war echt sehr anspruchsvoll und auf den steilen und sehr rutschigen Abfahrten musste man höllisch aufpassen, damit man nicht ausrutscht“, so das Fazit von Ingo Neumann im Anschluss an das Rennen.

Der abschließende 20-Kilometer-Lauf entwickelte sich zu einer echten Prüfung der mentalen und körperlichen Stärke. Bei kühlen Temperaturen, auf durchweichtem Untergrund und in ständigem Auf und Ab verlangte dieser letzte Abschnitt den Teilnehmenden noch einmal alles ab. Enrico Benzio und Martin Stahl erreichten mit jeweils 1:29 Stunden sehr starke Zeiten. Stefan Marx folgte mit 1:34 Stunden, Ingo Neumann lief die Strecke in 1:41 Stunden. Sabine Neumann bewältigte den finalen Lauf in 1:58 Stunden – ein eindrucksvoller Beleg für ihr Durchhaltevermögen nach über fünf Stunden Wettkampfdauer.

Die DJK Andernach erzielte in den Altersklassen gleich vier Podestplatzierungen und unterstrich damit ihre Stärke unter anspruchsvollen Bedingungen: Martin Stahl – Gesamtzeit: 4:12 Stunden, Altersklasse Platz 2; Stefan Marx – Gesamtzeit: 4:28 Stunden, Altersklasse Platz 4; Enrico Benzio – Gesamtzeit: 4:37 Stunden, Altersklasse Platz 2; Ingo Neumann – Gesamtzeit: 4:47 Stunden, Altersklasse Platz 2; Sabine Neumann – Gesamtzeit: 5:34 Stunden, Altersklasse Platz 2.

Marc Leuer ging im Rahmen des Triathlon-Wochenendes in Hachenburg beim Sprint-Triathlon an den Start. Er absolvierte die 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen in 1:18 Stunden und erreichte damit einen soliden 11. Platz in seiner Altersklasse.BA

Ingo Neumann, Enrico Benzio, Martin Stahl und Sabine Neumann. Foto: privat

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