Rudern im Herbst
Wetterfeste GTRVN-Ruderer
Neuwied. Beim GTRVN die alljährliche Federweißer Tour auf dem Programm. Die Wanderfahrtsgruppe setzte sich aus 16 Personen einschließlich Landdienst und drei Vierern mit Steuermann zusammen. Gestartet wurde am Samstagmorgen in Mainz. Bereits das erste Teilstück von Mainz nach Ingelheim war von heftigem Gegenwind, starkem Schiffsverkehr und dadurch bedingt von hohem Wellengang gezeichnet. Auf dem zweiten Teilstück von Ingelheim nach Bacharach gesellte sich dann noch Regen zu den ohnehin schon ungünstigen Bedingungen. Somit ging es in Regenkleidung weiter, an Rüdesheim vorbei und durch das Binger Loch bis zum Tagesziel Bacharach. Hier hatten sich die Ruderer nun ein Glas Federweißer verdient, um der „Federweißer Tour“ alle Ehre zu machen. Aufgrund der witterungsbedingt sehr frühen Weinlese im Herbst gab es zwar nur noch geringe Mengen des köstlichen Getränks, aber zum Abschluss der Tagesetappe sollte es ausreichen.
Am Sonntagmorgen war der Himmel zwar wolkenverhangen, dazwischen konnte man jedoch einige blaue Stellen ausmachen. Der heftige Gegenwind war jedoch weiterhin präsent. Weiter ging die Fahrt an der Pfalz zu Kaub vorbei und schließlich an der gefürchteten Loreley. Hier herrschte nur wenig Schiffsverkehr, so dass der berüchtigte Felsen problemlos umschifft wurde. Auf der Weiterfahrt nach Boppard mussten einige Regenschauer hingenommen werden, aber das war man ja vom Vortag schon gewöhnt. Die Mittagspause wurde in Lahnstein auf einem schwimmenden Bootsanleger eingelegt, was den Vorteil hatte, dass man die Boote im Wasser lassen konnte. Gestärkt ging es auf das letzte Teilstück. Eine kurze Wetterbesserung hielt nur bis Koblenz an. Hier setzte der Regen wieder ein und begleitete die Ruderer bis nach Neuwied. Erschöpft aber dennoch zufrieden, die schwierige Strecke durch das Mittelrheintal auch bei ungünstigen Wetter- und Wasserbedingungen ohne Probleme bewältigt zu haben, traten die Teilnehmer den Heimweg an.
