Lokalsport | 03.06.2017, 11:23 Uhr

28. RTF- und 23. CTF-Veranstaltung rund um Weibern

„Wildpferde“ freuten sich über großes Teilnehmerfeld

Radsportevent des RSC zählte fast 650 Starter

Eine Gruppe Mountainbiker beim Start.  privat
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Weibern. Der Wettergott hatte es auch in diesem Jahr wieder gut mit den Weiberner „Wildpferden“ für ihre 28. RTF- und 23. CTF-Veranstaltung gemeint.

Bereits um 7 Uhr fanden sich die ersten Rennradfahrer ein, um die große Strecke von 119 Kilometern zu absolvieren. Im Laufe des Vormittags kamen dann immer mehr Radfahrer in die Halle zur Anmeldung für die Teilnahme an der Mountainbiketour und der Rennradstrecke. Am Ende konnte mit 649 Startern aufgewartet werden.

348 Mountainbiker, von denen 32 mit Wertungskarten des BDR starteten, genossen die Fahrt „Rund um die Burg Olbrück“ . Die 38-Kilometer-Strecke wurde hier oft gewählt. Sie führte zunächst – genauso wie die 51-Kilometer-Tour – in Richtung Nettehöfe und dann bergauf in Richtung Arft. Nach einer rasanten Abfahrt kam für die eingefleischten Mountainbiker der Höhepunkt der Fahrt, nämlich die Durchquerung des Bachs, ehe der Weg dann bis kurz vor den „Amerikaner“ an die zweite Kontrollstelle führte und einen wunderschönen „Brohltalblick“ erlaubte. Von dort ging es für diejenigen, die die 38-Kilometer-Route gewählt hatten, zurück nach Weibern, während die anderen durch das Tal des Perler Bachs nach Oberzissen hinunter fuhren, um dann bergauf über Galenberg zum Steinbergerhof zu gelangen und anschließend nach Weibern ausrollen zu können.

Anders sah es bei den Rennrädern aus, die teilweise auch als Sternfahrer starteten, um den Weg nach Weibern anzutreten. Die anderen, die die Strecken von 119, 71 oder 46 Kilometer abfuhren, konnten sich anhand der Schilder, aber auch an den vorgegebenen Ortschaften auf der Starterkarte orientieren. Mit 140 Wertungskarteninhabern, die sich Punkte eintragen ließen, kamen die Rennradfahrer auf insgesamt 301 Teilnehmer und waren damit in etwa konstanter Größe wie in den vergangenen Jahren vertreten.

Der VfB Polch stellte mit 18 Wertungskarteninhabern die Meistbeteiligung, gefolgt vom RSC Buchholz mit 17 und den RSF Brohltal mit 13 Teilnehmern.

Die Computerunterstützung mit Scan-Bike sorgte auch bei der Anmeldung für einen schnellen und reibungslosen Ablauf, sodass lange Wartezeiten entfielen. Unterstützt wurde die Crew dabei von LV-Fachwart RTF Horst Schmitt.

Das reich gefüllte Kuchenbuffet und der Imbisswagen sorgten für das leibliche Wohl, sodass sich noch viele Teilnehmer nach der Tour zum Verweilen vor der Halle entschieden hatten.

Eine solch hohe Teilnehmerzahl bringt allerdings auch logistische Probleme mit sich, wie zum Beispiel den Nachschub von Verpflegungsmitteln an den Kontrollstellen, da sich nicht verlässlich vorhersehen lässt, welche Strecken die Teilnehmer wählen. Aber auch die hohe Zahl der benötigten Parkplätze führte hier und da zu Engpässen.

Alles in allem war es dennoch – nicht zuletzt dank der vielen Helfer und Unterstützer – eine gelungene Veranstaltung mit viel Lob von den Radfahren, vereinzelten kritischen Anmerkungen und einer äußerst zufriedenstellenden Teilnehmerzahl.

Eine Gruppe Mountainbiker beim Start. Foto: privat

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