Lokalsport | 29.10.2015

SV Rot Weiß Queckenberg

Winterzeit bekommt dem RWQ nicht

TuRa Oberdrees - RW Queckenberg 2:1 (0:1)

Queckenberg. Ein Fußballtag, der früh um 10.30 Uhr begann, noch dazu an einem unwirtlichen, nebligen und kühlen Herbstmorgen kann eigentlich nicht gut enden. Doch der SV Rot Weiß Queckenberg trat seine Reise nach Oberdrees hoch erhobenen Hauptes und voller Tatendrang an. Grund dafür war nicht zuletzt das Comeback von Uwe Lohaus als Trainer auf der Voreifeler Kommandobrücke. Genau drei Jahre, zehn Monate und 21 Tage nach seinem letzten Pflichtspiel als Übungsleiter der Madbachelf hatte er das Ruder wieder übernommen. Fest entschlossen in seinem Debüt drei Punkte mit auf die Alm zu entführen, ließ der Trainer von Beginn an sehr offensiv spielen. So fühlte sich Heiliger zum Beispiel pudelwohl in der ihm erstmals zugedachten Mittelstürmerposition; zumal er hinter sich mit Klimaszewski und Bellinghausen zwei extrem offensive Spieler wusste, die ihm den Rücken frei hielten. Da auch die komplette Defensivabteilung sehr hoch verteidigte, wurde der Oberdreeser Tatendrang, abgesehen von den ersten zehn Minuten, sehr stark beschnitten. Und als dann der RWQ-Motor vollends Fahrt aufgenommen hatte und das TuRa-Gehäuse immer stärker ins Visier nahm, konnte der stille Beobachter schon ganz deutlich die Handschrift des Übungsleiters erkennen. Der Führungstreffer gelang einmal mehr Bellinghausen, allerdings flatterte sein Geschoss aus etwa 20 Metern doch sehr stark im Dreeser Herbstwind und senkte sich für den einheimischen Torwart so tückisch, dass dieser recht bedröppelt das Leder in der 25. Minute aus dem Netz angeln musste. Nun spielte der RWQ wie aus einem Guss und kombinierte sich sehr ansehnlich und auch gefährlich wieder und wieder in den Strafraum der Einheimischen. Leider war man hier meist mit seinem Latein am Ende und verstand es nicht, aus seiner spielerischen Überlegenheit Kapital zu schlagen.

Zweite Halbzeit

So erntete die Elf in der Pause zwar das verdiente Trainerlob, musste sich jedoch mahnende Worte bezüglich der Chancenverwertung anhören. Nach Wiederanpfiff verloren die Gäste etwas ihren Spielwitz und verkrampften zunehmend im Spielaufbau. Trotzdem blieben sie das bessere Team und erarbeitete sich Gelegenheiten, um das sichere 2:0 oder gar 3:0 zu erzielen. In der 65. Minute gelang den Einheimischen durch einen wahren Sonntagsschuss von der linken Strafraumgrenze der Ausgleich. Bei diesem Ball, der genau zwischen Torwarthandschuh und Querbalken einschlug, blieb Watty nicht der Hauch einer Abwehrchance. Nun schmissen sich mit Fußballopa Kurek und dem Ur-Queckenberger Breuer zwei Fußballgenerationen in den Kampf, um zumindest den einen wichtigen Auswärtspunkt einzutüten. Obwohl die gesamte Lohaus-Truppe nochmals die letzten Reserven mobilisierte, durfte kein weiterer eigener Treffer bejubelt werden. Vielmehr erstarrte in der 90. Minute die rot-weiße Fanseele zu Salzsäure, als es noch einmal im Kasten der mittlerweile dezimierten Gäste einschlug.

Unmittelbar darauf beendete der sehr umsichtige und souveräne Schiedsrichter eine Party der vergebenen Möglichkeiten. In den nächsten beiden spielfreien Wochen werden die Männer vom Mount Queck wohl sehr viele Hausaufgaben zu erledigen haben, um dann am Sonntag, 15. November ab 13 Uhr gegen die Rheinwacht von Fritzdorf auf deren Fußballwiese hoffentlich erfolgreicher auf Punktejagd zu gehen.

Aufstellung

P. Watty - Heinrichs, Declair, Winkel, Arlt - Geimer, von Sturm, Klimaszewski, Bellinghausen, Rau - Heiliger; Verstärkung: Peters, Kurek, Breuer.

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