SV Rot-Weiß Queckenberg
Wunder blieb aus
SV Rot-Weiß Queckenberg - VfL Meckenheim 2:5 (0:4)
Queckenberg. Am 1. Mai 1985 gastierte letztmalig eine erste Vertretung des VfL Meckenheim in Queckenberg. Beim damaligen 4:2 Heimsieg erzielten Jochen Steidel, Dieter Schneider, Matthias Schwarz und Marco Martinez die Tore – Namen, die heute meist ehrfurchtsvoll nur im Flüsterton ausgesprochen werden, begleitet von einer schaurig-schönen Gänsehaut über den Rücken. Vor den Augen der Gründungsmitglieder Heinrich Kessel und Wolfgang Preuhß aber auch so verdienter Vereinslegenden wie Udo Klütsch und Dieter Dorn, die allesamt bücherfüllend Fußballgeschichten aus jenen Tagen erzählen könnten, stand nun also nach über 14 Jahren erneut diese Paarung auf dem Speiseplan der Kreisliga C.
Dass beide Mannschaften für eintolles Spiel vor den prall gefüllten Stehtribünen sorgen könnten, dafür sprachen zum einen die eindrucksvollen 48 Tore der Gäste und zum anderen die Miniserie von drei ungeschlagenen Spielen in Folge der Döring-Bures-Buben. Ohne die berühmten ersten fünf Minuten des Abtastens warfen sich beide Mannschaften sofort ins Spiel. Dabei musste man feststellen, dass der VfL die spielerisch etwas feinere Klinge schlug, während die Einheimischen dieses Manko durch unbändige Laufbereitschaft und schonungslosen Einsatz wettmachten. Leider blieben die Attacken auf den Meckenheimer Kasten durch Ring, Klemm, S. Bures oder Coskun unbelohnt. Dagegen jubelten nach zwei fein ausgeführten Freistoßvarianten die Gäste (14., 27.). Kurz darauf blieb nach einer vielversprechenden Ecke den Fans der Torschrei in der Kehle stecken. Die blitzschnell umschaltenden VfL’er überrannten im Gegenzug die aufgerückte Hintermannschaft und stellten auf 3:0 (28.). Trotz dieser recht klaren, jedoch mindestens um ein Tor zu hohen, Verhältnisse blieb es ein spannendes, heiß umkämpftes Match, in dem es Gelegenheiten für beide Defensivreihen und Torhüter gab, sich immer wieder auszuzeichnen. Sieben Minuten vor dem Pausenpfiff musste Claßen nochmal hinter sich greifen.
Im zweiten Abschnitt lieferten sich vor allem der souveräne Schiedsrichter Christopher Scheidt und die Verantwortlichen auf der Gästebank mehrere Scharmützel. Obwohl man im Gästelager ab der 57. Minute nach berechtigtem Strafstoß über eine beruhigende 5:0 Führung resümieren konnte, steigerte man sich dort unerklärlicherweise in einen apathischen Stresszustand. Die dadurch aufkommende Unruhe nutzten die Queckenberger und erspielten sich ab der 65. Minute tatsächlich ein Übergewicht. Als dann Coskun einen ebenfalls berechtigten Elfmeter verwandelte (82.), spürte man, wie das Stadion anfing zu beben.
Nachdem fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt wurden, war die Meckenheimer Spielhälfte völlig belagert und die Queckenberger zogen sich um den Sechzehner zusammen. Mit noch 180 verbleibenden Sekunden verwandelte Savas bei seinem Comeback den Ball unhaltbar unters Lattenkreuz. Nun hielt es keinen mehr auf seinem Platz. Doch der RWQ war einfach zu spät im Spiel angekommen, sodass es schlussendlich lediglich bei der Ergebniskosmetik blieb.
Doch wenn die Mannschaft in den nächsten Wochen diesen Einsatzwillen in jedem Punktspiel ab der ersten Spielminute an den Tag legt, wird einiges möglich. Den Beweis dafür können sie bereits am 10. November erbringen, wenn es ab 15 Uhr beim Godesberger SV wieder um Punkte und Tore geht. Den Müllersburschen von der RWQ-Reserve erging es im Vorspiel nicht besser – gegen SC Volmershoven-Heidgen III stand eine durchaus vermeidbare 1:5 Niederlage zu Buche. Wiedergutmachung könnte ebenfalls am 10. November ab 11 Uhr beim VfL Meckenheim II auf der Tagesordnung stehen.
Aufstellung: Claßen – von Sturm, Uygur, Breuer – Leifer, Klemm, Declair, Coskun, S. Bures, A. Watty – Ring. Verstärkung: Döring, D. Bures, Erol, Savas Eiserne Reserve: Jörger.
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