Lokalsport | 21.02.2017

TTC Zugbrücke Grenzau - – SV Werder Bremen

Zugbrücke ist heiß auf Werder Bremen

Am Sonntag, 26. Februar, 15 Uhr

Kou Lei. Tom Neumann

Grenzau. Dieses Duell verspricht Spannung pur: Wenn der TTC Zugbrücke Grenzau am Sonntag, 26. Februar, um 15 Uhr in der heimischen Zugbrückenhalle den SV Werder Bremen empfängt, dann ist dies auch das Duell zweier Tabellennachbarn: Grenzau ist aktuell Neunter (und Letzter) der Tischtennis-Bundesliga, die Gäste aus dem Hohen Norden rangieren nur knapp davor auf Rang acht. Obendrein hat das Team von TTC-Cheftrainer Dirk Wagner noch etwas gut zu machen: Das Hinspiel in Bremen ging mit 0:3 verloren.

Stark bei dem Olympischen Spielen in Rio, danach jedoch im Leistungstief: Der deutsche Nationalspieler Bastian Steger ist eines der sportlichen Aushängeschilder des SV Werder Bremen, aber die Saison 2016/17 ist bisher noch nicht seine. Steger hat von sieben Einzeln nur ein einziges gewinnen können – und das ausgerechnet im Hinspiel gegen Grenzaus Spitzenspieler Kou Lei. Seit Wochen fehlt er seinem Team nun mit einer Fußverletzung. Anfang Februar, so vermeldeten es die Bremer, wäre ein Einsatz noch zu früh gekommen. Das klingt so, als sei Ende Februar in Grenzau ein guter Zeitpunkt für Steger, dann spätestens wieder ins Ligageschehen einzugreifen.

Und Werder braucht ganz dringend einen Steger in wiedererstarkter Form, denn im Jahr 2017 gab es nur zwei klare 0:3-Niederlagen in Fulda-Maberzell und in Ochsenhausen. Zuletzt trat der SV in folgender Besetzung an: Hunor Janos Szocs (Bilanz 2:6), Kirill Skachkov (3:8) und Constantin Cioti (4:5). Neben Steger gehört auch noch Trainer Cristian Tamas zum spielenden Personal, er wurde bisher jedoch nicht an der Platte eingesetzt. Der letzte Sieg Bremens resultiert aus dem November, als man Grünwettersbach in eigener Halle mit 3:1 schlagen konnte. Es war neben dem Heimsieg gegen Grenzau das bisher einzige Erfolgserlebnis im Saisonverlauf.

Doch auch das Team aus dem rheinischen Westerwald ist bekanntlich auf der Suche nach einer besseren Rolle in der Liga als der des Punktelieferanten. Mit Ausnahme eines Heimerfolges gegen Grünwettersbach gab es bisher nur Niederlagen. Das hat Cheftrainer Dirk Wagner nun zum Anlass genommen, vor allem für Spitzenspieler Kou Lei ein verändertes Trainingsprogramm mit neuen Impulsen zu fahren. Ob es nun bereits erste Früchte dieser Maßnahme waren oder einfach eine starke Form ist nicht nachweisbar, Fakt ist aber: Kou Lei spielte bei seinem ersten Auftritt nach den Veränderungen stark auf, erreichte beim Euro Top 16 im französischen Antibes das Halbfinale und musste sich dort erst geschlagen geben – im Duell mit dem deutschen Nationalspieler Dimitrij Ovtcharov. „Dieser Auftritt macht Mut und lässt uns hoffen, dass Kou Lei seine Mitte jetzt gefunden hat und auch im Verein diese Leistungen abruft“, sagte Wagner. „Er hat ein sehr großes Potenzial. Es ist an uns, dies aus ihm heraus zu kitzeln. Und es ist nun sein Job, es auch im TTC-Trikot dauerhaft zu zeigen.“

Special für Karnevalsfan

Karnevalsfreunde aufgepasst: Wer mit Narrenkappe zum Spiel gegen den SV Werder Bremen kommt, der hat zu dieser Partie freien Eintritt. Wichtiger Hinweis zudem an alle Heimspielbesucher: Wer vor 14.30 Uhr ins Brexbachtal anreist, sollte hierfür die K117 in Richtung Alsbach nutzen, da sich bis dahin der Karnevalszug in Grenzhausen aufstellt.

Kou Lei. Foto: Tom Neumann

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