Zukunftsidee für das Ahrtal mit überragender Resonanz und Unterstützung

Zukunftsidee für das Ahrtal mit
überragender Resonanz und Unterstützung

2024 wird der AAC Bad Neuenahr - einer der ältesten Motorsportvereine Deutschlands - sein hunderjähriges Bestehen feiern.Foto: privat

06.01.2022 - 13:52

Bad Neuenahr. Dem AAC Bad Neuenahr 1924 e.V. liegt aktive Jugendarbeit sehr am Herzen. Bei zahlreichen Aktionen haben die Mitglieder im Ahrtal Hand angelegt, haben hohe Spendenbeiträge eingesammelt und versucht, die akute Not in Ahrtal zu lindern - auch viele Clubmitglieder sind selbst von der Flut betroffen. Besonders traumatisiert sind die Kinder und Jugendlichen im Ahrtal.


Aktuell besteht die Möglichkeit „Zukunftsideen“ für das Ahrtal online zu melden, die zu einem späteren Zeitpunkt von Behörden, potitischen Entscheidern und den Betroffenen diskutiert und hoffentlich auch umgesetzt werden. Diese Gestaltungschance möchte der AAC Bad Neuenahr nutzen und hat daher eine eigene Zukunftsidee und ein eigenes Konzept eingereicht: Ein Trial-Gelände für traumatisierte Kinder und Jugendliche mitten im Ahrtal!

Auf diese Weise möchte der AAC Bad Neuenahr die Flutkatastrophe als Chance für Neues nutzen,Sinn stiften und den traumatisierten Kindern und Jugendlichen ein exklusives und einmaliges Freizeitangebot im geschundenen Ahrtal bieten. Da man der Ahr - so erwartet der AAC Bad Neuenahr - große Auslaufflächen für künftige Hochwasser zur Verfügung stellt und es Gebiete geben wird, die nicht mehr bebaut werden, entstehen Flächen die ohne großen Aufwand und Kosten für Motorrad- und Fahrrad-Trial (Akrobatik - kein Moto-Cross!) genutzt werden können. Es müssen keine Gebäude errichtet werden, es müssen keine Flächen versiegelt werden und eine Überflutung der Fläche ist kein Problem, sondern lediglich eine kurze Trainingspause, die keine Kosten verursacht.

Die Idee findet im Netz eine sehr hohe Resonanz mit fast 100 Likes und ermunternden Kommentaren hebt sich die Zukunftsidee des AAC Bad Neuenahr deutlich von anderen Vorschlägen ab. Es gibt viel direkte Zustimmung aus dem Ahrtal, Händler bieten an, das Projekt mit Trial-Motorrädern zu unterstützen und Vereine sind bereit, mit anzupacken. Diese positive Resonanz ist überwältigend und gibt Anlass zur Hoffnung, dass die Idee ernst genommen und umgesetzt wird.

Das es im Kreis Ahrweiler ein hohes Potenzial für den Trialsport gibt, hat eine Unterschriftenaktion zu einem potenziellen Gelände in Wassenach am Kunkskopf vor ein paar Jahren gezeigt. Hier waren in kurzer Zeit über 500 Unterschriften aus dem Kreis Ahrweiler zusammen getragen worden, was leider trotzdem nicht zum Erfolg geführt hat. Jugendarbeit hat keine starke Lobby im Kreis Ahrweiler.

So hofft der AAC Bad Neuenahr, dass es nun zu einer Umsetzung im Ahrtal kommt. Nie war es wichtiger, für Kinder und Jugendliche ein sportliches Freizeitangebot anzubieten, das sinnstiftend ist und von den schrecklichen Erlebnissen ablenkt.

Wer die Zukunftsidee des AAC Bad Neuenahr unterstützen will, kann im Internet unter https://aw-zukunftskonferenz.de/ nach - Stichwort „trial“ nachschauen. Jedes „Like“ und jeder ermutigende Kommentar motiviert den AAC Bad Neuenahr, dieses Projekt für Kinder und Jugendliche im Ahrtal weiter zu verfolgen und umzusetzen.

2024 wird der AAC Bad Neuenahr - einer der ältesten Motorsportvereine Deutschlands - sein hunderjähriges Bestehen feiern. Spätestens dann will er ein eigenes Trial-Gelände und eine starke Trial-Jugend sein eigen nennen und im neuen Vereinsjahrhundert auch im Trialsport in Deutschland kräftig mitmischen.

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Theobold aus dem schönen Miesenheim:
Herr Esser, ich muß Ihnen einmal den Spiegel vorhalten, vielleicht erkennen Sie dann Ihr eigenes Treiben. Ihre wahre politische Einstellung lassen Sie heute zum Beispiel wieder mit äußerst zweifelhaften Aussagen in „Ihrem“ Facebook Acount Mariss Tiner (nur Ihr Profilbild verrät sie, warum übrigens...
juergen mueller:
Ich gehe einmal davon aus, dass Herr S.Schmidt ein Sympathisant oder sogar Mitglied der AfD ist, worauf man aus seinen Kommentaren schließen könnte, da er genau die Wortwahl benutzt, wie sie sich die AfD zu eigen macht. Ihm steht natürlich, sollte dies auch nicht der Fall sein zu, seine Meinung, wie...
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Sehr geehrter Herr S.Schmidt (oder wer immer sich hinter diesem Namen verbirgt), die Wortwahl „diffamierend“ wird doch gerade von dieser „Partei“ inflationär bewußt genutzt. Haben Sie die Pressemitteilung nicht gelesen? Auf alle Fälle sind mittlerweile die sogenannten „Spaziergänge“ auch in Andernach...
Gabriele Friedrich:
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