Zehntes Tenniscamp des TC Kottenforst
Zwei Wochen Tennis am Kottenforst
Kinder und Jugendliche zeigten sich vom vielseitigen Programm begeistert - altersgerechte Trainingsinhalte
Swisttal-Buschhoven. „So, aufgepasst, jetzt schießen wir alle ein Götze-Tor!“ Jan Meller ist in seinem Element. Er lässt ein Bein kreisen und imitiert dann das WM-Tor von Mario Götze, und 26 Jungen und Mädchen machen begeistert mit. Das zehnte Tenniscamp des TC Kottenforst hat gerade begonnen, aber bevor die ersten Bälle geschlagen werden können, stehen erst einmal das Aufwärmen und ganz viele Koordinationsübungen im Vordergrund. „Wir wollen die Kinder altersgerecht und spielerisch an den Tennissport heranführen“, so Jan Meller, „eine gute Koordination ist im fortgeschrittenen Alter unerlässlich für ein erfolgreiches Spiel.“
Daher werden auch grundlegende Fähigkeiten wie Laufen, Werfen und Fangen immer wieder geübt. Von morgens 10 bis zum Nachmittag um 16 Uhr werden die Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren von den drei Trainern Dietmar Heinz, Jan Meller und Severin Wolters angeleitet, unterstützt von den Jugendlichen Simon Kletti, Philipp Hölscher, Leon Hohengarten und Julia Walter. „Wir sind richtig stolz darauf, dass wir immer wieder talentierte Jugendliche aus unseren eigenen Reihen zur Trainertätigkeit begeistern können“, erklärt Cheftrainer Dietmar Heinz und sieht mit großer Ruhe und Gelassenheit auf das Gewusel, das zunächst bei jedem Start eines Tenniscamps unausweichlich scheint. Da werden Trinkflaschen ausgegeben, jedes Kind bekommt ein rotes T-Shirt mit dem Aufdruck „Tenniscamp 2014“, und einige Kinder, die zum ersten Mal auf der Anlage am Wiedring sind, müssen sich ohnehin erst einmal orientieren. So etwa die sechsjährige Anna-Lena, die noch in der Nähe von Hannover wohnt und bei der Oma in Buschhoven zu Besuch ist. „Im nächsten Jahr zieht Anna-Lena mit ihren Eltern hierher nach Buschhoven, da kann sie jetzt schon ein paar Kinder kennenlernen“, erzählt die Oma.
Gemeinsames Mittagessen und Besuch der Eisdiele
Das Training auf der roten Asche ist das eine, was natürlich auch Spaß machen soll, aber dazu gibt es dann Wasserspiele, Kickerturniere, Tischtennis, der Besuch einer Eisdiele und täglich das gemeinsame Mittagessen. Das Ehepaar Lamberty im Clubhaus hat für den ersten Tag Spaghetti Bolognese gekocht, für die nächsten Tage können die Kinder Wünsche anmelden. In der zweiten Woche findet das Camp für 30 ältere Kinder und Jugendliche sowie für Fortgeschrittene bis zu 18 Jahren statt. Im Zentrum der Übungen steht dort die individuelle Verbesserung der Matchqualitäten. Dann wird das Trainerteam noch zusätzlich von Markus Euler unterstützt. Im Gruppentraining sollen der Teamgeist gestärkt sowie Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer, Koordination, Beweglichkeit und dann natürlich die Schlagtechnik verbessert werden. „Mit vier lizenzierten Tennistrainern ist eine optimale Betreuung und Ausbildung unseres Tennisnachwuchses garantiert“, so das Trainerteam.
Abschlussturnier, Party und Übernachtung im Clubhaus
Die Höhepunkte des Tenniscamps stehen aber immer am Schluss an. Es gibt ein großes Abschlussturnier, an dem es Medaillen und Pokale für die „Champs of the Camp“ gibt. Eine Abschlussparty, eine Nachtwanderung im Kottenforst sowie die anschließende Übernachtung im Clubhaus und in Zelten begeistern die Kinder und Jugendlichen immer wieder, sodass viele schon wieder auf das nächste Tenniscamp 2015 warten.
Locker geht es besser - bei den Aufwärmübungen waren die Tennisasse in spe mit viel Tatendrang bei der Sache.
