Enrico Förderer bei Süddeutschem ADAC Kart Cup und ADAC Kart Masters am Start

Zwei Wochenenden mit Höhen und Tiefen

19.10.2020 - 10:34

Region. Gleich zwei Mal zog es den jungen Kartfahrer Enrico Förderer nach Ampfing in Oberbayern auf den 1063m langen Schweppermannring. Hier gastierte zuerst der Süddeutsche ADAC Kart Cup und am darauffolgenden Wochenende das ADAC Kart Masters.

Enrico nutzte das Rennen vom SAKC als Vorbereitung und konnte allerdings dieses Mal erst ab Samstag teilnehmen, da er freitags zur Schule musste. Dies bedeutete für ihn, dass er nur zwei freie Trainings absolvieren konnte, um dann direkt ins Qualifying zu starten.

Dies gelang dem Piloten von Treffer Motorsport sehr gut und er konnte sich einen achten Startplatz von insgesamt 18 Teilnehmern sichern. In den anschließenden drei Rennen verbesserte er sich stetig und konnte sich am Sonntagabend über einen tollen 5. Platz freuen.

Dementsprechend motiviert startete man am darauffolgenden Wochenende bereits freitags wieder nach Ampfing. Da das Kart Masters einen sehr hohen Stellenwert hat, reisten auch wieder sämtliche internationale Fahrer an, was die Starterfelder füllte. In Enrico Klasse kämpften 31 Piloten um den Sieg. Die Trainings liefen vielversprechend, was das Warm up am Samstag mit Platz 11 bestätigte.

Dann folgte jedoch ein herber Rückschlag, mit dem man so nicht gerechnet hatte. Die Strecke war vom Regen zuvor immer noch nass und rutschig, sodass das Team sich für die Regenreifen entschied. Versprach das Regenradar ja auch noch einsetzenden Regen, der leider nicht mehr kam. Bereits in der 3. Runde wusste man, dass man falsch gepokert hatte und lieber auf Slicks raus gefahren wäre, da Enrico von Platz 2 auf Platz 22 zurückfiel. Jedoch ging es ihm nicht alleine so, denn die Hälfte des Feldes war ebenfalls auf den viel langsameren Regenreifen unterwegs.

Am Samstagnachmittag starteten dann im strömenden Regen die sogenannten Heats, das sind Vorläufe um daraus die Startposition für die Finalläufe am Sonntag zu ermitteln. Im ersten Heat gelang es ihm leider überhaupt nicht, sich durchzusetzen, da er bereits in der ersten Runde von einem Gegner ins Aus geschoben wurde. Also hing nun alles vom zweiten Vorlauf ab, bei dem er jedoch auch mit unerwarteten Problemen zu kämpfen hatte. In seinem Vergaser sammelte sich Wasser und seine Achse war krumm, nachdem ihm ein Gegner hinten drauf gefahren war. Jedoch schaffte er es, obwohl der die drittschlechteste Zeit fuhr, noch einen starken 14. Platz sichern. Leider ergab das in der Summe, geschuldet durch den Ausfall, nur einen 25. Startplatz für die am Sonntag anstehenden Rennen. Die Strecke war Sonntagmorgens noch ziemlich rutschig vom Regen in der Nacht, jedoch konnte er mit Platz 6 im Warm up zeigen, dass er definitiv Chancen hatte, weiter nach vorne zu fahren. Dies bewies der 13-jährige dann auch und konnte zehn Positionen gut machen, so dass er als 15. die Zielflagge sah. Eine spätere Strafe lies ihn allerdings auf Platz 17 zurückfallen.

Der Finallauf war dann an Spannung kaum zu überbieten. Beim Start kam er nicht richtig weg, da sein Motor nicht in Fahrt kam, weshalb er bis auf Platz 25 zurückfiel. Nun zeigte der Leuteroder jedoch, was er gelernt hat und dass sein Energy Kart definitv das Zeug dazu hat, weiter vorne mitzufahren. Mit gekonnten Überholmanövern, auch an Stellen, an denen das Überholen sehr gefährlich war, sicherte er sich einen wirklich starken 11. Platz und verpasste so nur um Haaresbreite die Top-Ten. „Wäre das Rennen noch ein paar Runden länger gegangen, wären definitiv noch ein paar Plätze mehr drin gewesen, immerhin fuhr ich mittlerweile die viertschnellste Rundenzeit und war somit schneller als viele andere vor mir. Aber ich bin auch so happy, mein Kart lief wie auf Schienen, wofür ich meinem Team von Treffer Motorsport bzw. Energy Corse Germany sehr dankbar bin. So langsam kommen wir immer näher an die Spitzenzeiten heran“, erzählt Enrico.

Am nächsten Wochenende wird Enrico wieder am SAKC, als Vorbereitung auf das drauffolgende ADAC Kart Masters, in Wackersdorf teilnehmen. Bleibt zu hoffen, dass das Team dort endlich für seine Mühen belohnt wird.

Enrico wird unterstützt von: X-Direct Group, Frankfurt; Clean-XL GmbH & Co. KG, Leuterod; TMK Gebäudereinigung GmbH, Neuwied; Storm Photography; Fitneßpark Charly, Ruppach-Goldhausen; Kohlhaas Straßen- und Tiefbau, Heiligenroth; Jund und Wittlich Steuerberaterpartnerschaft, Dierdorf; GT-LST Tiefbau GmbH, Heiligenroth; AXA Versicherung Alex Leis, Ransbach-Baumbach; Housekeeping Gastein, Dorfgastein; BLICK aktuell.

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Kommentare
Patrick Baum:
Damit der berufslose Andreas Bleck wieder für die AfD in den Bundestag einzieht, müßte die AfD in Rheinland-Pfalz bei der nächsten Bundestagswahl mindestens sieben Prozent erreichen. Das ist momentan doch sehr unwahrscheinlich. Der Listenplatz drei ist eben doch kein sicherer Platz für Herrn Bleck.
juergen mueller:
Chapeau Frau Friedrich.
Peter Schwarz:
Das wurde auch Zeit. Wie kann ein Vorbestrafter weiterhin seine Beamtenbezüge erhalten. Durch seine Machenschaften und die Schließung des Neubaus haben viele Mitarbeiter, darunter auch ich und meine Frau, ihre Arbeit verloren. Unsere Verluste von der Zeit müsste der Herr Exminister ebenfalls ausgleichen. Aber die Herren haben auch ohne Ihre Bezüge genug beiseite geschafft. Er müsste, so wie ich, mit 650€ Rente auskommen.
Gabriele Friedrich:
Das ist auch richtig so. Davon abgesehen, sollte Deutschland erkennen, das wir diese Hundertschaften von Beamten gar nicht mehr zahlen können. 3,7 x so hohe Pensionen wie ein schwer arbeitender Mensch bekommt, ist auch eine Unverschämtheit. Genau wie die Schweiz es vorgemacht hat, plädiere ich für die Abschaffung des Beamtentums. Unkündbare Beamte- wo man hinsieht und vieles liegt im Verborgenen. Beamte haften für Fehler auch nicht, genau wie Ärzte und Politiker. Auch Lehrer sollten nicht verbeamtet werden, sondern genau wie jeder Angestellte nach Leistung bezahlt und beurteilt werden. Nur die wichtigsten Posten sollten mit Beamten besetzt sein. Der neue Unsinn, das Beamte erst ab 30 J. in die Sozialkassen zahlen sollen, das kann man auch rückwirkend machen. Diese Gruppe hat bisher am wenigsten für die Bevölkerung getan. Die Ermessensgrenze wird auch nach Sympathie eingesetzt und ist nur 1 cm von der Willkür entfernt. Mir persönlich stinkt das ganz gewaltig.

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Wingender Helmut:
Guter Artikel, sehr aussagefähig.
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