Lokalsport | 07.03.2017

TTC Grenzau II, 2. Tischtennis-Bundesliga

Zwei gute Freunde treffenaufeinander

Nach seinem grippebedingten Ausfall in Jülich ist Jörg Schlichter wieder für den TTC Zugbrücke Grenzau im Einsatz.Wolfgang Heil

Höhr-Grenzhausen. Vier Spieltage vor dem Ende der Saison in der 2. Tischtennis-Bundesliga steht für die Reserve des TTC Zugbrücke Grenzau bereits das letzte Heimspiel an. Die Brexbachtaler empfangen am Samstag, 11. März, um 19 Uhr den TV 1879 Hilpoltstein. Zwei Teams, die in der Tabelle auf den ersten Blick gar nicht so viel trennt. Das Hinspiel jedoch war mit 6:0 eine klare Angelegenheit für den TV. Wenn sich Grenzau II und Hilpoltstein in der 2. Bundesliga treffen, dann treffen sich auch zwei alte Weggefährten, die eine lange Freundschaft verbindet: Jörg Schlichter (TTC) und Alexander Flemming (TV). „Das ist für mich ohne Frage ein besonderes Spiel“, sagt Schlichter. „Alexander ist ein richtig guter Freund. Wir haben zwei Mal gemeinsam die deutsche Meisterschaft im Doppel gewonnen. Gegen ihn zu spielen, das wird sicherlich nicht alltäglich.“

Im Hinspiel kam es jedoch gar nicht erst zu einem direkten Duell. Im Doppel trafen beide nicht aufeinander. Und das Einzelduell zwischen Schlichter und Flemming wäre die siebte Partie gewesen, der Vergleich TV gegen TTC war aber schon zuvor mit 6:0 entschieden. Grenzau war Ende Oktober ohne Spitzenspieler Alberto Mino nach Hilpoltstein gereist und hatte keinen Zähler eingefahren. Zwar liegen in der Tabelle zwischen dem Zehnten Grenzau und dem Achten Hilpoltstein nur zwei Plätze, die Punkte zeigen jedoch die wahren Verhältnisse auf: Der TTC hat 5:23 Zähler auf dem Konto, der TV hingegen 11:13. Und die Gäste aus Hilpoltstein haben zwei Spiele weniger absolviert als die meisten Ligakonkurrenten. Würde der TV diese beiden Partien gewinnen, stünde er auf dem fünften Tabellenplatz. „Ich denke aber, dass sich Hilpoltstein schon noch ein bisschen mehr von der Saison erhofft hatte“, sagt Schlichter. Neben Spitzenspieler Flemming (Bilanz 13:10) gehören der Tscheche Petr David (12:7) und die beiden Deutschen Nico Christ (9:9) und Dennis Dickhardt (8:8) zum Kader der Bayern. „Das Team ist sehr ausgeglichen besetzt“, sagt der TTC-Routinier. Die Tatsache, dass kein TV-Spieler eine negative Bilanz hat, unterstreicht dies eindrucksvoll. Für Schlichter ist das Heimspiel gegen Hilpoltstein die erste Partie nach seinem grippebedingten Ausfall vor zwei Wochen in Jülich. „Ich konnte die vergangene Woche aber wieder ganz normal trainieren.“ Das gilt auch für seine Mitspieler Alberto Mino, Luka Fucec und Maikel Sauer. „Wir sind eigentlich alle ganz gut drauf. Jeder will sich im Saisonendspurt noch einmal beweisen und seine beste Leistung abrufen. Wenn wir alle einen guten Tag erwischen, dann kann da schon was gehen. Flemming, Christ und Dickhardt haben zuletzt alle bei den nationalen deutschen Meisterschaften in Bamberg gespielt. Hoffen wir mal, dass die Jungs nicht ganz so gut drauf sind.“

Nach seinem grippebedingten Ausfall in Jülich ist Jörg Schlichter wieder für den TTC Zugbrücke Grenzau im Einsatz.Foto: Wolfgang Heil

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