SV Rheinbreitbach - Tischtennis
Zweite schafft den Aufstieg
Rheinbreitbach. Damit hätte wohl niemand gerechnet: Bereits vier Spieltag vor dem Saisonabschluss sicherte sich die zweite Mannschaft des SV Rheinbreitbach mit einem 8:4-Auswärtssieg bei den stark abstiegsbedrohten Leubsdorfern den Aufstieg in die Kreisliga. Weiter im Rennen um einen Platz in der Kreisoberliga ist Rheinbreitbachs Erste. Im Nachbarschaftsduell gegen Ockenfels gelang in der Kreisliga ein souveräner 8:3-Heimerfolg, mit dem der dritte Tabellenplatz gefestigt wurde. Sieg und Niederlage gab es für die dritte Mannschaft. Gegen Leubsdorf gewannen die SVR-Akteure mit 8:2, während es im Duell gegen Spitzenreiter Urbach-Dernbach eine 8:3-Niederlage gab.
Erstmals in dieser Saison konnten die Rheinbreitbacher im Kreisliga-Duell gegen Ockenfels auf den ehemaligen Oberligaspieler Alexander Lorbeck zurückgreifen. Und der ließ sowohl im Einzel als auch im Doppel an der Seite von Niels Assenmacher von Beginn an keine Zweifel an seinem immer noch vorhandenen Können aufkommen. Spektakuläre Ballwechsel gab es vor allem im Spiel gegen den starken Ockenfelser Neuzugang Dennis Janicki, das Lorbeck erst im fünften Satz zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Souverän einmal mehr die Vorstellung von Arne Beines in seinen beiden Einzeln. Gegen die beiden Routiniers Norbert Flother und Robert Adams gelangen ihm klare Dreisatzsiege. Den Schlusspunkt setzte schließlich SVR-Mannschaftskapitän Reinhard Ahlke gegen den Ockenfelser Spitzenspieler Manfred Rosenmüller. Was der Sieg indes wert ist, wird sich wohl erst in den nächsten Wochen zeigen, denn der Rückstand auf den zweiten Aufstiegsplatz beträgt weiter drei Zähler. Möglicherweise kommt es am 8. April um 19.45 Uhr in der Hans-Dahmen-Halle zum Showdown gegen den Tabellenzweiten Asbach.
Den Aufstieg sicher hat hingegen Rheinbreitbachs zweite Mannschaft in der 1. Kreisklasse. Mit einem riesigen Vorsprung zum Dritten gelang dem Quartett um Mannschaftskapitän Klaus Riddering ein Husarenstück, mit dem vor Saisonbeginn wohl niemand gerechnet hatte. „Als Aufsteiger war unser Ziel eigentlich der Klassenerhalt“, so Riddering, der mit seiner Mannschaft allerdings von den geänderten Corona-Regeln für den Wettkampfsport profitierte und immer wieder auf eigentlich für die Erste vorgesehene Stammspieler zurückgreifen konnte. Mit David Riddering, Reinhard Ahlke und Arne Beines sowie Eckehard Ridder, Klaus Riddering und Paul Ahlke stand schließlich ein Team an der Platte, das sich während der gesamten Saison gegen durchweg starke Konkurrenz keine Blöße gab und lediglich der Übermannschaft aus Waldbreitbach den Vortritt lassen musste. Die bittere Erfahrung, dass es auch anders laufen kann, machte Rheinbreitbachs letzter Gegner aus Leubsdorf, der bislang viele Spiele ausgesprochen unglücklich verlor und sich plötzlich abgeschlagen am Tabellenende wiederfand. Gegen die SVR-Akteure, bei denen Ridder/Riddering im Doppel und Beines (3), Ridder (1) und Klaus Riddering (3) punkteten, waren sie diesmal am Ende allerdings chancenlos.
Mit Sieg und Niederlage endeten die beiden letzten Begegnungen der dritten Mannschaft in der 3. Kreisklasse. Während es gegen Leubsdorf II einen ungefährdeten 8:2 Heimerfolg gab, musste sich das Team um Heidi Wunner gegen Spitzenreiter Urbach-Dernbach mit 8:3 geschlagen geben. Herausragend dabei einmal mehr die Leistung von Wunner, für die Tischtennis nach wie vor offenbar so etwas wie ein Jungbrunnen ist.
Mit ausgeglichenem Punktekonto behauptet sich Rheinbreitbachs Jugend in der Frühjahrsrunde der Kreisklasse im Mittelfeld der Tabelle. Zuletzt gelang Gabriel Steege, Alina Pastors, Hannah Küppers und Sophie Schwarz ein 5:5 gegen Leutesdorf und damit eine halbwegs erfolgreiche Revanche für die knappe Hinrundenniederlage.
