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Katholische Pfarreiengemeinschaft Sinzig

Gebet und Seelsorge gehen weiter

24.03.2020 - 09:02

Sinzig. Zur Vermeidung von weiteren Infektionen und zur Erhaltung der Stabilität unseres Gesundheitssystems sind auch im Bereich der Religionsgemeinschaften und Kirchen weitere Regelungen erforderlich. Was heißt das nun genau für die Katholischen Kirchengemeinden in der Stadt Sinzig und den zur Pfarreiengemeinschaft gehörenden Dörfern?

Alle Gottesdienste, Taufen, Trauungen, Andachten und Sterbeämter in den Kirchen und weitere gottesdienstliche Veranstaltungen sind vorerst bis Ende April ausgesetzt und weder in den Kirchen, noch im Freien möglich. Dies betrifft auch die vor uns liegenden Kar- und Ostertage. Die geplanten Erstkommunionfeiern können ebenfalls nicht stattfinden und werden zu gegebener Zeit nach Rücksprache mit den Eltern nachgeholt. Beisetzungen auf den Friedhöfen sind im allerengsten Familienkreis direkt am Grab möglich, wo wir uns um eine würdige Feier unter den gegebenen Umständen bemühen.

Kooperator Frank Werner und Kaplan Thomas Hufschmidt werden die Messen, wie sie in unserem Pfarrbrief, der in den Kirchen ausliegt, veröffentlicht sind, als stille Messen ohne Öffentlichkeit feiern. Die Kirchen sind zu den Messzeiten geschlossen. Darüber hinaus sind die Kirchen zu den gewohnten Zeiten geöffnet und laden ein zu stillem Gebet und zum Anzünden einer Kerze. Das Sakrament der Krankensalbung wird weiterhin auf Anfrage gespendet.

Jeden Abend um 19.30 Uhr werden in allen Kirchen die Glocken läuten als Zeichen dafür, dass das Gebet in unseren Kirchen gerade jetzt aufrechterhalten wird. Zu den Messzeiten werden keine Glocken läuten, um Irritationen zu vermeiden. Das Angelus- und Totengeläut findet weiterhin wie gewohnt statt. An Ostersonntag und Ostermontag wird es in allen Kirchen um elf Uhr das feierliche Ostergeläut geben. In den Gemeinden, in denen die Osternacht gefeiert wird, werden die Glocken am Ostersamstagabend läuten – zur Zeit des feierlichen „Gloria“. Die besonderen Tage der Heiligen Woche werden in den Kirchen sichtbar sein. So werden an Palmsonntag geweihte Palmzweige in Körben in den Kirchen stehen. Auch kleine Osterkerzen stehen bereit. An Karfreitag steht das Kreuz vor dem Altar zu einer persönlichen Kreuzverehrung. An Ostersonntag und Ostermontag werden neben Blumenschmuck die Osterkerzen in den Kirchen brennen.

Ab jetzt gibt es in den Kirchen auch Postkarten unter dem Stichwort „LebensZeichen“. Ab Palmsonntag gibt in den Kirchen den aktuellen Pfarrbrief, der auch Impulse für die Tage der Heiligen Woche enthalten wird.

Das Pfarrbüro ist telefonisch zu den regulären Öffnungszeiten erreichbar, Publikumsverkehr ist derzeit nicht möglich. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger, Gemeindereferentin Sabine Mombauer, Kooperator Frank Werner und Kaplan Thomas Hufschmidt sind im Pfarrbüro und unter 02642/97710 erreichbar.

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Kommentare
Jean Seligmann:
Am 17.03.2020 gab Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) das unrealistische Regierungsversprechen: "Kein Arbeitsplatz geht wegen Coronakrise verloren!"
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
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