Koblenzer Hospizverein e.V.
„Geschichten, die das Leben erzählt...
...weil der Tod sie geschrieben hat“ - Mechthild Schroeter-Rupieper liest am 14. Januar ab 19 Uhr aus ihrem Buch
Koblenz-Metternich. Der Lehrer traut sich und seinen Schülerinnen und Schülern zu, nach dem Tod einer Mutter die Trauerbegleiterin in die Klasse einzuladen. Brüder und Schwestern der verunglückten Schüler im Germanwings-Flugzeug machen sich in der Jugendtrauergruppe Gedanken zum plötzlichen Tod. Eine demente alte Mutter besucht ihr Kind am Sarg. Ein Lied der „Toten Hosen“ läuft auf dem Friedhof und es laufen dabei Tränen am Grab der Mama. Sina möchte wissen, wie die Seele in den Himmel kommt, wenn doch der Körper im Grab liegt. Paul schluckt die Trauer runter, mit Fanta und Chips, und manchmal haut er zu. Der alte Mann weint nicht, man hat es ihm schon lange vorher abgewöhnt. Ein Kind fällt aus dem Fenster und viele fangen an zu urteilen. Die Nachbarschaft drückt nach dem Tod bei der trauernden Familie ihr Beileid aus und Manuel Neuer sagt beim Besuch der Kindertrauergruppe, dass er um seinen Opa weinen würde, wenn …
Von diesen und weiteren Begebenheiten erzählt und liest Mechthild Schroeter-Rupieper aus ihrem Buch „Geschichten, die das Leben erzählt, weil der Tod sie geschrieben hat“. Mit dabei sind Springteufel, Handschuhe, gebrochene Herzen und Klaviermusik.
Mechthild Schroeter-Rupieper, Jahrgang 1964, ist Erzieherin und Gründerin der Familientrauerbegleitung in Deutschland und europaweit als Fortbildungsreferentin tätig.
Sie schreibt Bücher für Pädagogen und Familien zum Umgang mit der Trauer. Daneben begleitet sie trauernde Familien im Ruhrgebiet, gibt Schulungen in Kitas und Schulen und leitet Kinder- und Jugendtrauergruppen.
Die Veranstaltung findet im Campus Koblenz, Gebäude D 239, Universitätsstr. 1, Koblenz-Metternich statt.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
Eine Anmeldung ist bis zum 8. Januar telefonisch oder per Mail beim Koblenzer Hospizverein e.V., Jennifer Herborn-Wolf, jennifer.herborn-wolf@hospizinkoblenz, Tel. (02 61) 57 93 79-5 erforderlich.
