Workshops und buntes Programm am 6. September in Erpel
Katringer Grünzeug feiert Tag der offenen Tür
Erpel. Solidarische Landwirtschaft (SoLawi) kennenlernen und viele Workshops für Groß und Klein erwarten die Besucherinnen und Besucher am Tag der offenen Tür von 14 – 19 Uhr am 6. September auf dem Hof von Katringer Grünzeug in Erpel, Straße: In der Lache 2.
Anlässlich des fünfjährigen Bestehens von Katringer Grünzeug ist das Programm in diesem Jahr besonders umfangreich und bunt: „Familien können an einer Hof-Rallye teilnehmen und etwas gewinnen, Pesto aus Karottengrün herstellen oder über den neuen Barfußpfad laufen.“, erläutert Vorstandsmitglied Christina Hilgers.
Ab 18 Uhr spielt die Bonner Band „Die Graureiher“ und nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Musikreise durch die Pop- und Rockgeschichte. Abgerundet wird das Programm durch Hofführungen und Infoveranstaltungen zur Gemüsebaugenossenschaft und ihren Kooperationspartnern. Weitere Infos unter www.katringer-gruenzeug.de.
Was ist solidarische Landwirtschaft & wer ist Katringer Grünzeug:
Solidarische Landwirtschaft (SoLawi) ist ein Gemeinschaftsmodell, bei dem sich Menschen zusammenschließen, um Verantwortung für die Lebensmittelproduktion in ihrer Region zu übernehmen. Die Mitglieder finanzieren die Produktion und teilen Ernte und Risiken. Sie zahlen einen monatlichen Preis und erhalten dafür ihren Ernteanteil.
Die ersten SoLawis wurden vor 40 Jahren in Deutschland gegründet. Mittlerweile gibt es über 600 Initiativen in Deutschland. Katringer Grünzeug mit über 440 Genossenschaftsmitgliedern ist eine davon. Seit Anfang 2024 ist sie zertifizierter Bioland-Betrieb in Umstellung und liefert rund 176 Ernteeinheiten aus. Und das 50 Wochen im Jahr an 20 Abholstationen von Neuwied bis Bonn und in den Westerwald hinein.

Glückwunsch zum 5-jährigen Bestehen! Wir sind seit 12 Jahren Mitglied der Solawi des Kattendorfer Hofes (https://www.kattendorfer-hof.de/), sie wurde schon vor 25 Jahren gegründet. Wir können dort praktisch alles bekommen: Milch und Milchprodukte (Käse, Joghurt usw), Gemüse wie bei Euch dort, Fleisch (von Rind und Schwein), Kartoffeln, aber auch über Partner Obst und Eier; außerdem können wir in den Hofläden des Hofs Brot von einer Bäckerei kaufen, die praktisch zu 100% aus Getreide vom Hof gebacken werden.