Kolpingfamilie Oberlahnstein
Kolping sammelt weiter Handys
Oberlahnstein. Die Kolpingfamilien in Deutschland haben bisher für „Missio“, das kirchliche Hilfswerk, rund 160.000 Mobiltelefone gespendet. Mit dem Erlös, aus dem Recycling und der Wiederverwertung, konnten Hilfsprojekte in der Demokratischen Republik Kongo unterstützt werden. Über 13.000 Frauen, Männer und Kinder profitierten bislang durch psychologische Hilfe, Traumaarbeit, Akuthilfe und Aufklärungsprogramme von dem Erlös der Aktion. Missio kann damit Menschen helfen, die im Ostkongo dringend Unterstützung benötigen, dort wo ein blutiger Krieg um die wertvollen Rohstoffe wütet, die unter anderem zur Herstellung von Handys verwendet werden. „Mit der Handy-Sammelaktion kann jeder im Sinne der Bewahrung der Schöpfung etwas gegen Elektroschrott tun. Denn in Deutschland verstauben über 120 Millionen ausgemusterte Smartphones in den Schubladen. Alleine der Wert der enthaltenen Rohstoffe liegt bei über 250 Millionen Euro. Jedes abgegebene Handy, dass dem Recycling oder der Weiterverwendung zugeführt wird, schützt Ressourcen und Umwelt.“, so Ulrich Vollmers, der Kolping-Bundessekretär. Mit der Spende des alten Handys wird ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet und Familien in Not im Kongo geholfen. Der Partner „Mobile-Box“ löscht übrigens eventuell vorhandene Restdaten mittels herstellereigenem Verfahren zuverlässig.
Die Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin sammelt weiter alte, gebrauchte Handys. Diese können abgegeben werden im Pfarrbüro St. Martin, Pfarrgasse 6, bei Ulrike Schneider, oder in die Briefmarkensammeltonne im Pfarrzentrum am Europaplatz eingeworfen werden.
