Rheinbacher Seniorenforum e. V.
Taschengeldbörse weiter auf Erfolgskurs
Rheinbach. Zum 100. Mal konnte im Oktober dieses Jahres die Taschengeldbörse in Rheinbach einen Jugendlichen vermitteln, um der Familie Siebels bei der Gartenarbeit zu helfen. Johannes Bruns, ein 18-jähriger Schüler des St.-Joseph-Gymnasiums, hat die Familie bereits einige Male unterstützt. Damit hat sich die vom Rheinbacher Seniorenforum gemeinsam mit dem Freiwilligenzentrum Blickwechsel und dem Stadtjugendparlament 2015 gegründete Taschengeldbörse ein weiteres Mal bewährt.
Einfache Arbeiten für ein Taschengeld erledigen
Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren erledigen gegen ein Taschengeld in frei vereinbarter Höhe, besonders für Senioren, einfache Arbeiten: Hilfen in Haus und Garten, Erledigung von Einkäufen, den Umgang mit dem Computer – gerade für ältere Menschen oft ein Buch mit sieben Siegeln – oder sie leisten einfach nur ein paar Stunden Gesellschaft. Dabei sind in vielen Fällen dauerhafte Kontakte zwischen Jung und Alt entstanden. Viele Senioren freuen sich, ein vertrautes Gesicht wiederzusehen.
Anlaufstellen für Helfende und Hilfesuchende
Die erfolgreiche Arbeit der Taschengeldbörse soll fortgesetzt werden. Wer einfache Jobs anzubieten hat oder gelegentlich Hilfe braucht, kann sich an das Rheinbacher Seniorenforum, Tel. (0 22 26) 83 55 33 0, E-Mail info@rheinbacher-seniorenforum.de oder an das Freiwilligenzentrum Blickwechsel, Tel. (0 22 26) 91 72 10, E-Mail helfen@blickwechsel.de wenden. Auch Jugendliche, die Senioren bei der Arbeit in Haus und Garten oder bei anderen Gelegenheiten helfen wollen, können sich dort melden.
An zahlreichen Stellen in Rheinbach, zum Beispiel in Apotheken, einigen Arztpraxen oder in der Raiffeisen-Passage liegen Karten mit Angaben zur Taschengeldbörse aus. Der Kontakt von Johannes Bruns zu Familie Siebels ist auch mithilfe einer solchen Karte zustande gekommen.Pressemit-
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