Workshop im Siegburger Kreishaus
Wenn die Demenz nicht erst im Alter kommt
Rhein-Sieg-Kreis. Demenzen treten häufig im fortgeschrittenen Alter auf. In den mittleren Lebensjahren kommen sie weitaus seltener vor. Die Auswirkungen auf die individuelle Lebensgestaltung aber sind bei einem frühen Beginn umso gravierender: Jüngere Erkrankte stehen häufig noch im Beruf, haben jugendliche Kinder oder andere familiäre Verpflichtungen.
Angebote für Menschen mit Demenz in der frühen Lebensphase und ihre Angehörigen gibt es in der Gesundheitsregion Bonn/Rhein-Sieg aktuell nur wenige. Das soll sich ändern: Der Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW und das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises laden Betroffene, Angehörige, Mitarbeitende, freiwillig Tätige und Aktive in der Selbsthilfe am
Mittwoch, 14. September 2016,
von 13 bis 17 Uhr
zu einem Workshop ins Siegburger Kreishaus (Kaiser-Wilhelm-Platz 1, Raum B 1.14) ein.
Die Veranstaltung steht unter dem Titel „Hilfen zur Selbsthilfe – Empowerment bei früher Demenz“ und will u.a. Ideen und Anregungen für zukünftige Angebote entwickeln. Neben medizinischen Basiskenntnissen und alltagspraktischen Hinweisen stehen z.B. Tipps zur Krisenbewältigung auf der Tagesordnung. Der Workshop ist Teil des Projektes FrühLInk, das der Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW entwickelt hat, um die Versorgungssituation von Menschen mit früh beginnender Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. FrühLInk wird von der Techniker Krankenkasse begleitet und gefördert.
Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Interessenten werden gebeten, sich bis Mittwoch, 31. August, beim Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises anzumelden (Tel. 02241/133043, E-Mail: paul.mandt@rhein-sieg-kreis.de). Weitere Informationen gibt es auch im Gesundheitsportal des Rhein-Sieg-Kreises unter www.rsk-gesundheitsportal.de.
Pressemitteilung
Rhein-Sieg-Kreis
