Ein Projekt der Waldorfschule Neuwied in der Stadthalle
Zwischen Traum und Realität: „Peer Gynt“
Am Freitag, 7. Juni
Ransbach-Baumbach. Auch in diesem Jahr bringen die Schülerinnen und Schüler der Rudolf Steiner Schule zusammen mit dem Sinfonieorchester des Landesmusikgymnasiums Montabaur etwas Besonderes auf die Bühne: Die Eurythmieaufführung von „Peer Gynt“ nach dem dramatischen Gedicht von Henrik Ibsen mit der bekannten Musik von Edvard Grieg. Die künstlerische Leiterin des Projekts, Sylvia Vögele, erläutert: „Peer ist ein unbekümmerter Bauernjunge, ein Fantast, der davon träumt, Kaiser zu werden und keine Verantwortung für sein Handeln übernimmt. Er lässt sich durch die Aussicht auf Macht, Reichtum und Berühmtheit blenden und lebt ganz nach dem Grundsatz der Trolle: ‚Mensch sei Dir selbst genug‘. Erst durch das Mädchen Solveig erwachen sein Herz und sein Gewissen. Seine Reise führt ihn in die bizarre Welt der Trolle und ihres Königs, zu Beduinen und Haremsdamen, auf rauschende Feste, aber auch zum Sklavenhandel.“
Fantastische, aufwändig gestaltete Kostüme lassen die Welt der Trolle lebendig werden, die Bewegungskunst der Eurythmie macht die Erlebnisse Peer Gynts sichtbar, untermalt durch die Musik des vielköpfigen Orchesters des Landesmusikgymnasiums.
Es gibt eine Aufführung am Freitag, 7. Juni, um 19 Uhr in der Stadthalle Ransbach-Baumbach, Karten im Vorverkauf an der Stadthalle Ransbach-Baumbach (0 26 23) 9 88 00, im Sekretariat des Landesmusikgymnasiums Montabaur (0 26 02) 13 49 80 und der Rudolf-Steiner-Schule Neuwied (0 26 31) 9 64 20.
