Schönstätter Marienschule
Auf den Spuren der alten Römer
Die Klassen 7a und 7b besuchten die Römerwelt in Rheinbrohl
Vallendar. Im Rahmen des Geschichtsunterrichtes ging es mit den Klassen 7a und 7b nach Rheinbrohl zur Römerwelt. Dort begann vor etwa 1900 Jahren der „obergermanisch-raetische Limes“, der sich heute auf 550 Kilometern quer durch Deutschland bis an die Donau zieht. Seit 2006 ist diese historische Grenze, die das Römische Reich vor germanischen Einfällen zu schützen hatte, Weltkulturerbe.
Der Westerwald war schon germanisches Gebiet
Auch in der Nähe unsere Schule verläuft der Limes zwischen Höhr-Grenzhausen und Vallendar. Damals gehörten also die meisten Orte am Rhein zum Römischen Reich, während die Westerwald-Dörfer schon germanisches Gebiet waren. Da jedoch von den Resten der imposanten Grenzanlagen nicht mehr viel zu sehen ist, wurde in Rheinbrohl die „Römerwelt“ eröffnet, wo man doch sehr anschaulich das Leben der Römer in unserer Region nachempfinden kann.
Interessante Einblicke in die Lebensbedingungen
Im Rahmen einer Erlebnisführung durften die Mädchen dann auch einmal ausprobieren, wie mühsam es damals war, mit einer Handmühle Mehl zu mahlen. Aber auch ein Einblick in die römische Kräuterkunde wurde uns gewährt. Die Lebensbedingungen in einer engen Wachstube der Legionäre waren auch ein Thema. Die imposante Pfahlramme, mit der die Römer in Rekordzeit eine hölzerne Rheinbrücke bauen konnten, ließ erahnen, welche hoch technisierten Geräte die Römer schon mitbrachten. Zum Schluss der Führung wurde auch je eine Schülerin jeder Klasse „römisch“ eingekleidet. Trotz der Hitze des Tages hatten die beiden Klassen einen lehrreichen und interessanten Tag.
Schönstätter Marienschule
