Urbarer Sternsinger
Besuch bei „Menschen ohne Wohnung“ in Koblenz
Urbar. Die Sternsinger von Urbar waren in kleinen Gruppen, verkleidet als Kaspar, Melchior und Baltasar unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein“ von Haus zu Haus unterwegs, um Spenden für ein Flüchtlingslager in Malawi zu sammeln. Dabei kamen in Urbar über 3000 Euro zusammen. Auch in diesem Jahr spendeten die Leute auch wieder Süßigkeiten für die Sternsinger selbst. An dieser Stelle gilt der herzliche Dank an alle, die die Sternsinger freundlich empfangen haben und ihnen ihre Spenden überreicht haben. Die Urbarer Sternsinger haben sich gemeinschaftlich dazu entschieden, mehr als die Hälfte der gesammelten Süßigkeiten abzugeben, denn schließlich sind die Schränke noch voll mit Weihnachtssüßigkeiten und sicherlich gibt es Menschen, die diese Lebensmittel besser gebrauchen können als wir.
Genauso wie im letzten und vorletzten Jahr hat man sich dazu entschieden, die Süßigkeiten an Obdachlose aus der Nähe zu spenden. In diesem Fall brachten wir die Süßigkeiten wieder zu „Menschen ohne Wohnung“, einer AG des bischöflichen Cusanus Gymnasiums, die gemeinsam mit der Caritas jeden Sonntag ein warmes Essen für Koblenzer Obdachlose zubereitet. Der Kontakt entstand dadurch, dass einige der Sternsinger Schüler des bischöflichen Cusanus-Gymnasiums sind. Am Sonntag, 19. Januar machten sich also einige Sternsinger auf, mit einem Kofferraum voller Süßigkeiten, um den „Menschen ohne Wohnung“ eine Freude zu machen. Viele Obdachlose saßen dort am gedeckten Tisch und schauten gespannt auf die voll gepackten Tüten und Taschen. Nachdem die Sternsinger auch dort ihren Spruch aufgesagt und gesungen hatten und das Haus gesegnet war, übergaben sie die Süßigkeiten. Für die Kinder war dies sicherlich eine gute Erfahrung. Alle waren sich einig, dass man mit der Sternsingeraktion nicht nur Kindern in fernen Ländern helfen kann, sondern auch in der näheren Umgebung Menschen helfen kann, denen es nicht so gut geht wie uns selbst - sicherlich werden wir das im nächsten Jahr auch wieder tun.
