Allgemeine Berichte | 04.06.2013

Club für Bildung und Freizeit e.V.

Club-Reise nach Sardinien - Sieben Tage im etwas anderen Italien / 2. Teil

Bitte beachten: Der für Dienstag, 11. Juni vorgesehene Kochkurs „Sonne, Sommer und Mee(h)r“ fällt aus

Club-Reise nach Sardinien - Sieben Tage im etwas anderen Italien / 2. Teil

Vallendar/Sardinien. 5. Tag: Aju, in’s Barbarenland! Zunächst stand der Besuch des „Museo Etnografico Sardo“ (sardisches völkerkundliches Museum) in Nuoro auf dem Programm, das Kleidung, Schmuck, Werkzeuge, Wandteppiche und Brauchtum (z.B. Karneval) zeigt. Vor der beeindruckenden Kulisse des 1.363 m hohen Monte Currasi erreichten wir später das unter dem berüchtigten Ruf als Banditennest bekannte Orgosolo, in dem die Murales (Hauswandmalereien überwiegend politischen Inhaltes) zu bestaunen waren. Nach kurzer Weiterfahrt gelangten wir zu den Hirten, um dort ein „spuntino“ (Hirtenfest) mitzuerleben.

Es wurden neben reichlich Wein Fladenbrot, Wurst, Ziegen- und Schafskäse und hernach Schafs- und Schweinefleisch gereicht. Den Abschied untermalten die Hirten mit typisch sardischem Gesang und Tanz. 6. Tag: Im nördlichsten Ort Sardiniens Santa Teresa Gallura gewährt der Torre di Spagniola dem Besucher einen freien Blick zur 11 km entfernten Insel Korsika.

Der weitere Weg führte uns durch die Gemüsekammer Sardiniens zum Roccia dell’elefante, (Elefantenfels) einem 5 km südöstlich von Castelsardo zu findenden Felsbrocken, in den die vorzeitlichen Sarden kleine Nischen trieben, die als Grabkammern (Domus de Janas) genutzt wurden zur Beisetzung der Asche-Urnen ihrer Toten. Der am Berg zu kleben scheinende Ort Castelsardo bot uns schon von Weitem einen faszinierenden Anblick, der einen verwinkelten Ortskern mit steilen Gassen und pittoresken Winkeln versprach. Wir verbrachten die Mittagszeit in der Altstadt und fanden unsere diesbezüglichen Erwartungen in jeder Hinsicht erfüllt.

Den Abschluss des Tagesausfluges bildete der Besuch des Gigantengrabes „Coddu Vecchiu“ bei Arzachena, dessen Besonderheit die gut erhaltene über vier Meter hohe Portalstele darstellt. 7. Tag: Dieser Tag stand uns zur freien Verfügung; die Reiseleiterin erbot sich, einen Schiffsausflug in den aus 67 Inseln bestehenden Nationalpark „La Maddalena-Archipel“ zu organisieren.

Ein Teil der Mitreisenden nahm Ingrids Vorschlag an, zu den Inseln Spargi (Mittagessen an Bord) und dann vorbei an der Insel Budelli (Anlegeverbot) mit ihrem Spiaggia Rosa (rosa gefärbter Strand) zur Insel Santa Maria zu fahren.

Die jeweilige Dauer des Aufenthaltes bei den Inseln gestattete, in dem kristallklaren Wasser zu baden oder die Sonne an den schneeweißen Stränden zu genießen.

Am späten Nachmittag brachte uns das Schiff zum Bootsanleger des Hotels zurück. 8. Tag: Ingrid, unsere Reiseleiterin begleitete uns noch bis zum Flughafen „Olbia-Costa Smeralda“ und verabschiedete sich dort beim check-in-counter der Air Berlin.

Mit dem Flug nach Düsseldorf und Transfer nach Vallendar endete die eindrucksvolle Reise. Informationsstellen: Unsere Informationsstellen sind wie folgt besetzt: Jeden Mittwoch von 9 bis 12 Uhr im Clubheim Höhrer Straße 10 (Ecke Grönerstraße), Tel. (02 61) 67 16 76 und von 17 bis 18 Uhr in der Kreuzkirche Mallendarer Berg, Pfarrer-Sesterhenn-Straße - Handy: (01 60) 98 20 62 70.

Die Männer waren begeistert von den Schaffell tragenden Merdules, die man an Karneval sieht.

Kurze Pause mit Fotostop vor dem Elefantenfelsen.

Imbiss bei den sardischen Hirten.

Voller Begeisterung kehrten die Teilnehmer vom Schiffsausflug zurück.

Club-Reise nach Sardinien - Sieben Tage im etwas anderen Italien / 2. Teil
Club-Reise nach Sardinien - Sieben Tage im etwas anderen Italien / 2. Teil

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Club-Reise nach Sardinien - Sieben Tage im etwas anderen Italien / 2. Teil

Eines der berühmten Murales, die politische und soziale Missstände anprangern.

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