Theologische Gespräche in Haus Wasserburg
Der Enzyklika "Laudato si" auf der Spur
Veranstaltung am 19. Januar um 19.30 Uhr im Saal der Pallottikirche
Vallendar. Mit seiner Enzyklika "Laudato si" hat Papst Franziskus einen epochalen Entwurf geliefert. In dieser Einschätzung sind sich beinahe alle Kommentatoren einig; egal, ob sie aus dem kirchlichen Raum kommen oder diesem traditionell eher fern stehen. In den kürzlichen Verhandlungen von Paris, so hört man, spielte diese Enzyklika eine wichtige Rolle. Einen solchen Einfluss wird man bei anderen Enzykliken eher selten finden. Auch die Sprache ist deutlich anders als andere Lehrschreiben. Sie ist werbend, mahnend, überzeugend, lyrisch, argumentativ und inspirierend. Auch damit hebt sie sich von der ansonsten eher nüchternen und gelegentlich auch ermüdenden Sprache anderer Enzykliken ab.
Papst Franziskus greift mit seinem Lehrschreiben ein in die vielleicht wichtigste Frage der Zukunft unserer gemeinsamen Erde. Er wendet sich dabei an alle Menschen mit dem dringenden Aufruf, diese gemeinsame Erde zu retten. Aber er formuliert das auch unter einer ganz bestimmten Perspektive: der Armen, der Bedrohten, der Artenvielfalt uvm., kurz: aus der Perspektive der Opfer der weltweiten klimatischen Veränderung. Die theologischen Gespräche in der Pallottikirche an Haus Wasserburg werden sich im ersten Halbjahr mit dieser Enzyklika auseinandersetzen. Wir werden versuchen, sie in Auszügen zur Kenntnis nehmen, die Anliegen des Papstes prüfen, ihre Begründungsstruktur nachvollziehen, die kritischen Anfragen diskutieren, vor allem aber ihre Anregungen konkretisieren. Dazu eine herzliche Einladung an alle.
Termin ist am Dienstag, 19. Januar um 19.30 Uhr im Saal der Pallottikirche an Haus Wasserburg in Vallendar. Weitere Infos unter www.haus-wasserburg.de. Einfach kommen – keine Anmeldung notwendig!
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