CDU Gemeindeverband Vallendar
Die Kandidaten für den Verbandsgemeinderat stellen sich vor
Vallendar. Im zweiten Teil der Vorstellung unserer Kandidatinnen und Kandidaten präsentieren wir Resi Dorschner, Martin Staudt, Evelyn Stein, Michael Loch, Andreas Bock und Karin Schütz.
Resi Dorschner (Listenplatz 17) aus Vallendar ist verheiratet und hat drei erwachsene Söhne. Die Arzthelferin mit der sozialen Ader kennt man vor allem durch ihr Puppentheater und Vorträge zu verschiedensten Anlässen, aber auch in der Kommunalpolitik ist sie sehr engagiert. Als Mitglied des Verbandsgemeinderates und verschiedener Ausschüsse setzt sie sich für die Allgemeinheit ein.
Insbesondere widmet sie sich den Themenfeldern Jugend und Soziales, diese Arbeit möchte sie gerne nach der Wahl fortsetzen: „Bei der offenen Jugendarbeit sollte noch mehr passieren, sie sollte noch kreativer gestaltet werden.“ An der politischen Arbeit gefällt ihr insbesondere, dass sie wichtige Entscheidungen mit beeinflussen kann: „Es sollte sich noch mehr für die Belange des einzelnen Bürgers innerhalb der Verbandsgemeinde eingesetzt werden.“
Martin Staudt (Listenplatz 30), wohnhaft auf Niederwerth, ist in zahlreichen Vereinen aktiv und besonders als Karnevalist bekannt. Der 38-Jährige ist Diplom-Betriebswirt (FH) und verheiratet. Er kandidiert erstmalig für den Verbandsgemeinderat, weil er neben diesem Engagement auf Vereinsebene nun auch die Politik seiner Heimat mitgestalten möchte: „Mir geht es natürlich um die Stärkung des Ehrenamts und die dafür unbedingt notwendige Unterstützung der Gremien und der Verwaltung. Hier können wir in der Verbandsgemeinde Vallendar noch einiges von unseren Nachbargemeinden lernen. Außerdem geht es mir um eine objektive Kontrolle und Unterstützung der Verwaltung, die ihre Aufgabe mehr als Dienstleistungsbetrieb gegenüber dem Bürger, den Unternehmen und sonstiger Interessegruppen definieren sollte. Wir leben in einer der schönsten Regionen Deutschlands.
Unsere Aufgabe ist es, unsere VG weiterhin interessant für alle Altersgruppen, aber insbesondere für junge Menschen, zu gestalten, um dem demographischen Wandel entgegen zu wirken.“ Änderungsbedarf sieht er bei der Verbandsgemeindeumlage: „Auch hier müssen Kosten und Ausgaben überdacht werden, um den einzelnen Gemeinden Luft zum Leben zu lassen. Eine stetige Anhebung der Umlagen führt zu noch weniger Spielraum in den Gemeinden und das muss verhindert werden.“
Evelyn Stein (Listenplatz drei) kandidiert ebenfalls zum ersten Mal für den Verbandsgemeinderat. Seit fast 20 Jahren lebt sie in Urbar, sie ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 15 und 18 Jahren. Die Bürokauffrau hat sich zur Finanzbuchhalterin fortgebildet und ist seit 2009 Beamtin im mittleren Dienst beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, Bereich Finanzen. Sie kandidiert für den Verbandsgemeinderat, weil sie sich politisch engagieren und auf diese Weise die Interessen der Bürger der Verbandsgemeinde vertreten möchte. Dabei sieht sie einen ausgeglichenen Verbandsgemeindehaushalt zur Realisierung angestrebter Projekte als sehr wichtig an. Aktuell sieht sie in der Verbandsgemeinde viele positive Aspekte, aber auch Potenzial für Verbesserungen: „In der Verbandsgemeinde Vallendar gefällt mir besonders die Vielfalt an kleinen, familiär geführten Geschäften, die Vielfalt an Vereinen und kulturellen Möglichkeiten. Die Arbeit der Verbandsgemeindeverwaltung sollte aber für den Bürger transparenter gestaltet werden.“
Michael Loch (Listenplatz 18) wohnt in Vallendar und arbeitet als Gemeindediener bei der Ortsgemeinde Niederwerth. Er ist 49 Jahre alt, verheiratet und in der Kommunalpolitik kein Neuling. Aktuell engagiert er sich in verschiedenen Ausschüssen der Verbandsgemeinde und unterstützt die Arbeit der CDU-Verbandsgemeinderatsfraktion. Künftig möchte er auch im Rat aktiv werden, dabei liegt ihm besonders die Eigenständigkeit von Stadt und Ortsgemeinden am Herzen: „Im Verbandsgemeinderat möchte ich mich gern um die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Ortsgemeinden, der Stadt Vallendar und der Verwaltung kümmern.“
Andreas Bock (Listenplatz 22) ist 52 Jahre alt, lebt seit seiner Geburt in Urbar. Er ist verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Beruflich arbeitet er als Polizeibeamter bei der Bundespolizei in Koblenz. Seit fünf Jahren ist er der CDU-Ortsvorsitzende von Urbar.
Vor diesem Hintergrund möchte er sich im Verbandsgemeinderat für eine bessere Zusammenarbeit zwischen der Ortsgemeinde und der Verbandsgemeinde einsetzen: „Besonders am Herzen liegt mir dabei die finanzielle Entlastung der Ortsgemeinden.“ Mit der Verbandsgemeinde Vallendar verknüpft er Schönstatt, die WHU und die infrastrukturelle Entwicklung in diesem Zusammenhang: „ Dringend ändern sollte sich der Zustand des Bahnhofs als ’Tor’ zu Vallendar und die Verkehrslenkung der B 42.“
Karin Schütz (Listenplatz 19) arbeitet seit zehn Jahren als Krankenschwester im arbeitsmedizinischen Bereich einer Koblenzer Firma. Sie ist 57 Jahre alt, verheiratet und Mutter von drei erwachsenen Söhnen. Politisch aktiv ist sie seit 1991, seit 1994 im Stadtrat und seit 2009 als Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes. In der Freizeit strickt sie, liest historische Bücher und ist im Karneval bei „Ewig Jung“ aktiv. Nun möchte sie sich auch auf Ebene der Verbandsgemeinde engagieren: „Ich kandidiere für den Verbandsgemeinderat, weil ich die ‚alte‘ Crew unterstützten und neue Ideen und Erfahrungen mit einbringen möchte. In der Verbandsgemeinde möchte ich mich besonders um das Thema Hochwasserschutz kümmern. Hier muss endlich etwas passieren.“ Sie freut sich über das gute Miteinander von Stadt und Ortsgemeinden, sieht aber die Höhe der Verbandsgemeindeumlage mit Sorge: „In der Verbandsgemeinde Vallendar muss sich dringend etwas ändern, dass die Umlage nicht weiter unverhältnismäßig steigt, dass der Bahnlärm verringert wird, dass endlich auch ein Hochwasserschutz kommt und dass der Verbandsbürgermeister sich endlich wieder um seine ureigensten Aufgaben kümmert.“
Pressemitteilung
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Vallendar
