Allgemeine Berichte | 24.09.2013

Wanderfreunde Niederwerth

Ein Kletterpark im Regen

Wandertour 2013 vom 24. bis 28. August

Ein Kletterpark im Regen

Vallendar-Niederwerth. In diesem Jahr fand sich wieder eine größere Gruppe an Wanderfreunden, so dass wir samstags morgens, nach anfänglichen Uhrzeitproblemen, dann um 4.10 Uhr mit drei Pkw´s Richtung Zillertal aufbrechen konnten. Nach traditionellem Tank- und Raststopp am Irschenberg bzw. Kiefersfelden kamen wir gegen 11 Uhr am Kletterpark Mayrhofen an, wo uns unser vorgereister Wanderkamerad Karl-Heinz Kesselheim bereits mit einer ausgedehnten Brotzeit in fester und flüssiger Form erwartete. Diese wurde nach der langen Fahrt und der bevorstehenden Kletterpartie gerne angenommen und so gestärkt stiegen wir dann gegen Mittag in die Kletterfelswände des Kletterparks Mayrhofen ein. In drei Wander- bzw. Kletterrouten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden (A - D+) und in drei Gruppen absolvierten wir die knapp 250 Höhenmeter vom Talgrund bis zum Gasthaus Zimmerleben dann in gut 1,5 Stunden. Oben angekommen gab es eine herrliche Aussicht auf Mayrhofen aus der Vogelperspektive und natürlich das verdiente „Gipfelgetränk“. Der Abstieg auf normalem Weg war um einiges einfacher und daher erreichten wir recht schnell unseren Ausgangspunkt und konnten dann mit den Pkw`s unsere Unterkunft für die nächsten vier Tage, das Hotel Dörfelwirt in Hainzenberg am Anstieg zum Gerlospass, anfahren. Nach dem Bezug der Zimmer und dem Abendessen nutzten wir bereits das reichhaltige Angebot unseres Hotels („all-in“).

Der nächste Morgen brachte wettertechnisch den bereits vorausgesagten Regen und so wurde die Abfahrt mit dem Wanderbus Richtung Gerlospass um eine Stunde in der Hoffnung auf Wetterbesserung nach hinten verschoben. Diese trat jedoch nicht ein und so brachen wir in Regenkleidung gehüllt Richtung Wimmertal Alm auf 1380m auf. Diese erreichten wir nach einem Marsch von gut einer Stunde durch den Regen. Wegen der kühlen Temperaturen machten wir nur kurz draußen Rast, bevor ein Teil sich in die warme Stube setzte und der Rest der Gruppe in einem 1,5 h Marsch bis zum Talschluss des Wimmertals weiter wanderte, uns noch einige Rest-Schneefelder aus dem Winter erwarteten. Nachdem wir an der Wimmertal-Alm wieder angekommen waren, nahmen wir gemeinsam eine kleine Brotzeit zu uns und auch der Flüssigkeitshaushalt musste trotz kühler Außentemperaturen wieder ausgeglichen werden. Gestärkt erreichten wir nach Rückmarsch und kurzer Fahrt mit dem Wanderbus wieder unsere Unterkunft und verbrachten den Abend in gemütlicher „Spielrunde“!

Nachdem wir am Vortag durch die eher kurze Wanderung sehr viel „Reserven“ aufbauen konnten, beschlossen wir trotz Regen eine Tageswanderung zu unternehmen. Gegen 09.00 Uhr brachte uns der Wanderbus bis nach Gerlos wo wir mit der Isskogelbahn in die Wolken bis auf 1900m fuhren. Von dort aus führte uns der Weg über die Latschenalm zunächst bis auf den 2264m hohen Isskogel. Leider konnten wir die Wolkendecke trotz der Höhe nicht durchbrechen und so blieb uns leider jegliche Aussicht auf die umliegende Landschaft verwehrt. Nach kurzer Rast ging es dann weiter über den Bergkamm auf das Kreuzjoch, den mit 2558m höchsten Punkt der Wandertour. Nach obligatorischem Eintrag ins Gipfelbuch wurde auch hier nicht lange verweilt, denn das nass-kalte Wetter und der noch bevorstehende 2-stündige Abstieg zur Gründelalm gaben dazu keinen Anlass. Daher waren wir auch froh, als wir die Gründelalm auf 1831m erreichten und uns eine wohlverdiente Brotzeit gönnen konnten. Der weitere Abstieg zur Bergstation der Rosenalmbahn war dann dagegen schnell erreicht, und nachdem Wanderkamerad Dirk S. nach zehn Minuten endlich erkennen musste, dass man mit der Zimmerkarte des Hotels keinen Einlass in die Seilbahn bekommt, kamen dann auch alle wieder wohlbehalten in Zell im Zillertal an, wo uns eine überaus lustige und freundliche Mitarbeiterin der Bergbahn ein Wandertaxi zurück zum Hotel organisierte. Nach ausgiebigem Abendessen fanden sich leider keine Mitspieler einer neuen „Spielrunde“ und auch der Sieger des Vorabends suchte recht früh sein Quartier auf.

Der vorletzte Tag zeigte sich beim Wetter wenig besser als die Tage davor und so beschlossen wir in zwei Gruppen den Tag zu verbringen. Gruppe eins nahm den Wanderbus Richtung Gerlospass bis zum Haltepunkt Kühle Rast und wanderte von dort durch das Schwarzachtal zur Schwarzach Hütte auf ca. 1300m. Gruppe zwei fuhr mit der Gerlosstein-Bahn hinauf zur Gerlosstein Alm auf 1630m und hoffte auf eine Wetterbesserung, um doch noch den geplanten Klettersteig der Gerloswand gehen zu können. Jedoch wäre dieses Vorhaben aufgrund der Wetterlage zu riskant gewesen und so wanderten wir stattdessen auf einem wunderbaren Wanderweg zur Sonnenalm, die ihrem Namen alle Ehre machte. Und so konnten wir endlich bei zeitweise schönem Sonnenschein ein kühles Bier und herrliche Aussicht über das Zillertal genießen. Abends im Quartier wurden dann die Ereignisse des Tages in geselliger Runde ausgetauscht.

Am nächsten Tag hieß es dann Abschied nehmen vom Zillertal, was uns bei strömendem Regen dann auch nicht schwer fiel, und nach zügiger Autobahnfahrt hatte uns die Insel gegen 16 Uhr wieder. Trotz des in diesem Jahr doch eher „bescheidenen“ Wetters bei der Wandertour nehmen wir doch eine Erkenntnis mit: „Ma moss och mo gähn sisch giehn könne“!

Kletterpark Mayrhofen.

Auf dem Gipfel des Kreuzjochs.

Kletterpark Mayrhofen.Fotos: privat

v.li. Frank Zisgen, Achim Klöckner, Jens Brink, Hans Brink, Andreas Klöckner, Karl-Heinz Kesselheim, Dirk Staufenbiel, Guido Körber.

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