Allgemeine Berichte | 14.07.2017

Erfolgreiche Veranstaltung der Stommel-Stiftung

Ein Sommer- nachtstraum in Urbar

Heinz-Jörg Wurzbacher

Urbar. Sechs Cellisten, eine laue Sommernacht und ein magischer Ort waren das Rezept für ein traumhaftes Konzert, das die Stommel Stiftung und die Anne Ehl Stiftung am 23. Juni in Urbar veranstaltet haben. Der besondere Clou: Das Konzert fand nicht nur nachts und zum Teil im Freien statt: Auch die Werke, die zu hören waren, beschrieben alle auf die eine oder andere Weise, was in der Nacht so alles passieren kann: das reichte von der romantischen Serenade bis zum wilden Hexenritt auf dem kahlen Berge. Besonders beliebt beim Publikum war die „Grande Scène Espagnole“ von Jaques Offenbach, die mit ausgeprägt folkloristischem Flair und teilweise geradezu artistischen Soli der Musiker begeisterte.

Mit Einsetzen der Dunkelheit wurde das Konzert dann auf dem Platz vor der Stommel Stiftung von Lichtkünstler Garry Krätz aus Urbar stimmungsvoll illuminiert. Das passte perfekt zu „La Musica notturna delle Strade di Madrid“ von Luigi Boccherini, für die sich die Cellisten unter das Publikum gemischt hatten. Auch der „Danse macabre“ von Camille Saint-Saëns klang inmitten der besonderen Szenerie herrlich gruselig.

Zum Abschluss wurde das neue Werk „Nacht und Zeit“ von Wolfram Klepsch aus der Taufe gehoben – ein Auftragswerk der beiden Veranstalterinnen. Hier wurde das Publikum mitgenommen auf eine Nachtwanderung durch die Musikgeschichte. Nach dem Konzert gab es dann die Möglichkeit, bei einem Glas Wein noch ein Wort mit den Cellisten des Abends zu wechseln: Yoël Cantori, Bettina Hagedorn, Mizuki Ideue, Frederik Jäckel, Bora Lee und Krisztina Megyesi waren ein wunderbares Ensemble, das den großen Beifall des Publikums mehr als verdient hatte.

Heinz-Jörg Wurzbacher
Ein Sommer- nachtstraum in Urbar

Fotos: Heinz-Jörg Wurzbacher

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