Allgemeine Berichte | 07.09.2013

Der Kreismusikverband Neuwied feiert 30-jähriges Gründungsjubiläum

Eine Erfolgsstory der Musik

Großes Benefizkonzert am 19. September in Waldbreitbach

Das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz gibt anlässlich des Jubiläums des Kreismusikverbandes Neuwied ein Benefizkonzert in Waldbreitbach. Privat

Kreis Neuwied. Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist. Das war und bleibt so, denn Musik gehört zu den großen Kulturleistungen aller Gesellschaften. Um dieses wertvolle Gut „am Leben zu halten“, bedarf es neben verschiedenen Interpreten und großer Orchester (weltweit) gerade in der heutigen Zeit zudem Musikvereine, Musikgruppen und Chöre, die weiterhin wichtiger Bestandteil gesellschaftlichen Lebens sind. Und dabei nicht zu vergessen, Musikunterricht hat einen positiven Einfluss auf die gesamte Persönlichkeitsentwicklung, so der Vorsitzende des Kreismusikverbandes Neuwied, Achim Hallerbach.

Der Kreismusikverband Neuwied e.V. ist der jüngste Landesmusikverband in Rheinland-Pfalz und kann in diesem Jahr auch schon auf 30 Jahre seines Bestehens zurück blicken. Dies wird gebührend gefeiert, am Donnerstag, 19. September ab 19 Uhr, mit einem Benefizkonzert des erfolgreichen Landespolizeiorchesters Rheinland-Pfalz im „Forum Antoniuskirche Waldbreitbach“. Der Erlös ist für die Aus-und Weiterbildung der Musikjugend im Kreismusikverband Neuwied bestimmt.

Der Kreismusikverband Neuwied hat triftige Gründe, stolz auf seine 30-jährige Musikverbandsgeschichte zurückzublicken. Erstmals im Herbst 1982 wurden in Bad Hönningen die Musikvereine des Kreises Neuwied mit der Möglichkeit vertraut gemacht, sich zu einem Kreismusikverband innerhalb des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz zusammenzuschließen.

Einige Vereine, darunter der Musikverein Bad Hönningen, die schon einige Jahre Mitglied im Volksmusikerverband waren, wurden in dieser Zeit von den Kreismusikverbänden Ahrweiler und Westerwald mit betreut. „Bereits ein halbes Jahr später, am 12. März 1983, fand im Waldbreitbacher „Hotel zur Post“ die Gründungsversammlung des Kreismusikverbandes statt“, erklärt der Kreisvorsitzende Achim Hallerbach.

Der damalige stellvertretende Präsident für den Regierungsbezirk Koblenz, Clemens Schneider, sowie Willibald Groß, Vorsitzender des Kreismusikverbandes Ahrweiler und Vorsitzender der Landesmusikjugend und Otto Becher, Vorsitzender des Kreismusikverbandes Westerwald, leisteten eine gute Überzeugungsarbeit, so dass die elf anwesenden Vereine die Gründung des Kreismusikverbandes einstimmig beschlossen.

Bei der anschließenden Wahl wurden in den Gründungsvorstand gewählt:

1. Vorsitzender Josef Kappes vom Musikverein Waldbreitbach; stellvertretender Vorsitzender Berthold Fischer vom Musikverein Westerwaldklänge Asbacher Land; Geschäftsführerin Petra Donauer vom Musikverein Vettelschoss; Kassierer Karl Josef Rings vom Tambourcorps Notscheid; Kreismusikleiter Blasmusik Karl-Heinz Rosenstein vom Musikverein Westerwaldklänge Asbacher Land; Kreismusikleiter Spielleute Hermann-Josef Lorscheid vom Tambourcorps Notscheid; Kreisjugendleiter Peter Thieme vom Musikverein Stebach sowie der stellvertretende Kreisjugendleiter Hans-Josef Weißenfels vom Musikverein Westerwaldklänge Asbach.

Unter der hervorragenden Betreuung von Clemens Schneider konnten bis zur ersten Generalversammlung am 27. November 1983 die Weichen für eine Verbandsarbeit gestellt werden. Darüber hinaus wurden für 1984 bereits konkrete Maßnahmen erarbeitet, die den Verband nach innen festigen und nach außen in einer entsprechenden Form darstellen sollten. Dazu gehörten auch die seit 1984 bis heute durchgeführten Kreismusikfeste.

Der erste offizielle Vorstand des Kreismusikverbandes stand unter der Leitung von Berthold Fischer vom Musikverein Westerwaldklänge Asbacher Land als Kreisvorsitzender; stellvertretender Kreisvorsitzender Hans Walbert vom Musikverein Bad Hönningen und dem Geschäftsführer Karl-Heinz Müller vom Spielmannszug Rot-Weiß Fernthal. „In den vergangenen 30 Jahren konnte auch die Anzahl der Mitgliedsvereine von elf auf 25 erhöht werden. Die Bemühungen bestanden stets darin, zu den Vereinen ein persönliches und vertrauensvolles Vertrauen aufzubauen. So wird vor jeder Neuaufnahme mit den Vereinsvorständen über die Ziele und Aufgaben des Verbandes und die Möglichkeit der Unterstützung der Vereine durch den Kreis- und Landesmusikverband gesprochen“, unterstreicht Achim Hallerbach. Die Hauptaufgabe sieht der Kreismusikverband Neuwied in der Schulung seiner Mitglieder. Zum überwiegenden Teil sind die Lehrgänge dem Fachbereich Musik zugeordnet, wobei jedoch das Thema allgemeine Vereinsarbeit eine ebenso wichtige Rolle spielt. Einen großen Bereich innerhalb der Arbeit des Kreismusikverbandes nimmt auch die Schulung der Jugendleiter ein. Außer speziellen Jugendleiterschulungen werden in Gesprächskreisen und Tagesveranstaltungen Jugendschutz, Fürsorgepflicht, Erste Hilfe usw. durchgesprochen und diskutiert.

„Unser Ziel muss es sein, in einer starken Gemeinschaft für unsere Musik einzutreten, um diese auf Dauer, eingebunden in unser heimatliches Brauchtum, zu pflegen und zu erhalten,“ betont Achim Hallerbach mit Nachdruck.

Kreisvorsitzende waren:

Josef Kappes von 1983 - 1983; Berthold Fischer von 1983 - 1993; Hermann Josef Esser von 1993 - 2010

und seit 2010 Achim Hallerbach.

Ehrenvorsitzender ist Hermann Josef Esser.

Eine Erfolgsstory der Musik

Das Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz gibt anlässlich des Jubiläums des Kreismusikverbandes Neuwied ein Benefizkonzert in Waldbreitbach.Foto: Privat

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