Erneuter Erfolg für Leoni Krämer und Florian Nebenführ
Eine Sonnenbrille fürs Auto
Urbar. Schon im letzten Jahr waren Leoni Krämer und Florian Nebenführ aus Urbar erfolgreich bei Jugend Forscht/Schüler experimentieren gestartet. Dieses Jahr trat das erfolgreiche urbarer Duo erneut an, diesmal mit der Unterstützung von Johannes Papendieck. Die Drei machten sich ein Problem zur Aufgabe, das jedem Autofahrer bekannt sein dürfte. An einem Frühlingstag fährt man mit dem Auto über die Landstraße. Plötzlich scheint die Sonne und man setzt die Sonnenbrille auf. Kurz danach fährt man in einen Wald, es wird dunkel Tunnel und man muss die Sonnenbrille wieder abnehmen. So geht das dann immer weiter sobald sich die Lichtverhältnisse verändern. Das nervt, dachten sich die Drei und überlegten sich, dass es viel einfacher wäre, wenn die Autoscheibe diesen Job übernehmen würde und sich bei Sonne automatisch abdunkelt und wenn die Sonne weg ist, wieder aufhellt. Dieses Verfahren gibt es schon bei Sonnenbrillen. Die drei Jungforscher besorgten sich solche Sonnenbrillengläser beim Optiker und führten damit verschiedene Experimente durch. So testeten sie zum Beispiel, wie schnell sich die Gläser abdunkeln und aufhellen, denn damit ist auch ein wesentlicher Sicherheitsaspekt für die Benutzung in Autos verbunden: Wenn die Gläser im Tunnel zu lange brauchen, um wieder hell zu werden, können schlimme Unfälle passieren. Außerdem testeten Sie die Auswirkung von Wärme auf das Verhalten der Gläser. Am Ende stand ein klarer Sieger fest und die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass dem Einbau in Autos nichts mehr entgegen steht. Das fand auch die Jury und belohnte Leoni, Florian und Johannes mit dem ersten Platz. Damit können sie ihre Idee im Mai auf dem Landeswettbewerb in Ingelheim präsentieren.
