Kath. Frauengemeinschaft Weitersburg
Erntedank mit Gitarrenmusik
Weitersburg. Die Katholische Frauengemeinschaft Weitersburg hatte, wie jedes Jahr, zum Erntedank eingeladen und fast 70 Damen und Herren waren dieser gefolgt. Gemeinsam mit Pastor Fey begannen wir in der Kirche, die passend zum Thema mit Gaben der Felder, also der Ernte, dekoriert war, mit einer Heiligen Messe. Elsbeth Müller und Judith Richter hatten diese vorbereitet und sie stand unter dem Motto „Die Schöpfung feiern“. Zu Beginn erhielten alle Anwesenden ausgeschnittene Früchte und Stifte, hierauf konnte jeder später seine Erfahrungen als Ernte des Lebens zu Papier bringen, wo man steht, was einem das Leben an Süße beschert hat oder was einfach auf den Kompost gehört. Hierzu spielte Pastor Fey auf der Gitarre. Selbst wenn jemand nichts aufschrieb, man merkte, alle waren eingebunden und machten sich ihre Gedanken. Am Ende des Gottesdienstes bat Pastor Fey noch einmal Platz zu nehmen. Er bedankte sich bei allen, die ihm beim Konzert „Pour Jerome“ anlässlich seines 50. Geburtstages im Januar eine Freude gemacht hatten, recht herzlich. Pastor Fey hatte im Vorfeld darum gebeten, ihm persönlich nichts zu schenken sondern Spenden für seinen Freund Jerome zu sammeln, der aus Burkina Faso kommt und dort eine Krankenstation mit aufbauen will. Judith Richter erinnerte an die Halbtagsfahrt zur Barockkirche St. Cäcilia und der Synagoge in Saffig. Nach der Messe gingen alle ins Pfarrheim, dort war von den Mitarbeiterinnen am Tag zuvor alles liebevoll eingedeckt und dekoriert worden. Nun bedienten sie alle, gaben Essen aus und brachten Getränke an die Tische. Ein kleiner Basar, bestehend aus den Früchten und dem Gemüse aus der Kirche sowie verschiedene selbstgemachte Marmeladen und „Angesetzter“, also selbst hergestellte Liköre, und Socken fanden regen Anklang. Den Erlös des Tages wird Pater Krumscheid für seine Arbeit in der Missionsstation Tondoro in Namibia zur Verfügung gestellt.
Zum Ende der Veranstaltung kamen unsere Mitarbeiterinnen wieder stark zum Einsatz, denn alles musste wieder weg- und aufgeräumt, gespült und sauber gemacht werden. Eine Arbeit, die wohl die wenigsten sehen aber ein wesentlicher Bestandteil unserer Veranstaltungen ist.
