FDP Stadtverband Vallendar
Gedankenaustausch im Krupp Medienzentrum
Die Vallendarer und Bendorfer FDP war zu Besuch bei BLICK aktuell und informierte sich über Medienlandschaften und Gesundheitsmanagement
Sinzig. Wie entsteht eigentlich eine Zeitung? Wie gestaltet sich die gegenwärtige Mediensituation? Und wer bezahlt das Ganze eigentlich? Die Mitglieder des Stadtverbandes der Vallendarer Liberalen brachten diese und viele andere Fragen mit nach Sinzig, genauer gesagt, ins Krupp Medienzentrum. Denn Geschäftsführer Hermann Krupp hatte die Liberalen eingeladen, einen spannenden Blick hinter die Kulissen des „BLICKs“ und der damit verbundenen, über 140-jährigen Zeitungstradition zu werfen. Dabei hatte sich der FDP-Verband rund um den 1. Vorsitzenden Carsten Renner auch einige Liberale aus dem benachbarten Bendorf begeistern können, sich dem Besuch im Medienzentrum anzuschließen. Das ist wenig verwunderlich: Seit Dezember letzten Jahres sind die Verbände der beiden Rheinstädte eine enge Kooperation eingegangen, die die bereits partnerschaftliche Zusammenarbeit festigen soll. Doch auch weitere Verstärkung fand den Weg ins Medienzentrum: Wie es sich es sich für ein Familienunternehmen gehört, waren auch die Kinder und Enkel der Vallendarer und Bendorfer Politiker gern gesehene Gäste und nahmen gerne an dem interessanten Ausflug teil.
Medienlandschaft im Wandel
„140 Jahre Zeitung- in dieser Zeit tut sich viel in der Medienlandschaft“, erläuterte Hermann Krupp gleich zu Beginn seines Vortrags. Und eben dieser Wandel ist natürlich auch für die kommunale Politik von immenser Bedeutung. „Heute ist das Internet mit Social Media-Plattformen wie Facebook und Twitter die Nummer 1 in Sachen schneller Infomöglichkeiten,“ so der BLICK aktuell-Chef.
Diese modernen Mittel seien natürlich wichtig, dennoch stelle, zumindest im Hause Krupp, die Heimatzeitung BLICK aktuell in der Printversion das Rückgrat der Informationsmöglichkeiten dar. So sehen es auch die Mitglieder der FDP, die in wöchentlichen Heimatzeitung eine hervorragende Möglichkeit sehen, die Bürger ihrer jeweiligen Heimatstädte zu erreichen. Dies nicht zu Letzt dank der kostenlosen Verteilung in alle Haushalte. Diese Tatsache warf auch die Frage auf: „Wie finanziert sich die Zeitung eigentlich?“. Hermann Krupp erläuterte in diesem Zusammenhang das werbefinanzierte Konzept der Zeitung und die kundenorientierte Marketing-Strategien, die über das schiere „Anzeigeverkaufen“ hinausgehen. Mit innovativen Werbeformen wie Haftnotizen und Einheftern haben die Werbestrategen aus Sinzig für nahezu jeden Kunden ein maßgeschneidertes Werbeprogramm- und das gilt übrigens auch bei Parteien.
Mitarbeiter im Fokus
Die FDP ist eine Partei der Unternehmer. Und in jedem guten Unternehmen steht das Wohl der Mitarbeiter an erster Stelle. Das gilt auch im Krupp Medienzentrum. Junior-Chefin Susanne Krupp erläuterte in einer kleinen Präsentation das betriebliche Gesundheitsmanagement. Wöchentliche Obsttage, Massagen oder Yoga-Einheiten sind hier nur ein kleiner Teil des umfangreiche Gesundheitsprogramm im Verlagshaus.
Zum Abschluss der Betriebsbesichtigung konnten sich die Besucher auch in der Druckhalle umschauen. Hier stehen die Druckmaschinen nie still: 430000 Zeitungen pro Woche werden hier in drei Schichten gedruckt, geheftet und verpackt. Und dies natürlich an 24 Stunden am Tag. Das funktioniert natürlich nur mit modernster Technik und routinierten Arbeitsabläufen, was vor allem die mitgereisten Kids völlig begeisterte. Aber auch die erwachsenen Besucher waren sich einig: „Man weiss gar nicht, wie viel spannende Arbeit hinter einer solch einer Zeitung alles steckt“, lautete das Fazit der Gäste. ROB