Allgemeine Berichte | 02.06.2017

Wallfahrt nach Schönstatt begeistert

Glauben miteinander teilen

Als Pilger unterwegs - und Jesus kommt hinzu.Privat

Schönstatt. Am Sonntag, den 21. Mai 2017, wallfahrteten mehr als 200 Pilger mit Bussen aus der Diözese Trier nach Schönstatt. Etwa 200 Pilger reisten zusätzlich privat mit Pkw an und feierten an diesem strahlenden Morgen den Pilgergottesdienst in der Pilgerkirche mit. Die Wallfahrt stand ganz im Zeichen der erlebten Veränderung und des Aufbruchs in Kirche und Gesellschaft. Das Motto der Wallfahrt „Er - Jesus - kam hinzu und ging mit ihnen“, (Lk 24,15) wurde durch die erlebte Glaubensfreude zur lebendigen Erfahrung.

Pater Lothar Herter, neuer Wallfahrtsleiter in Schönstatt, hieß die Pilger sehr herzlich willkommen. In seiner Ansprache ermutigte er sie, sich gegenseitig im Glauben zu bestärken. Wie die Emmausjünger sollten sie miteinander über das sprechen, was sie beschäftigt und sich der Erfahrung öffnen: Der Herr ist auferstanden. Er geht mit.

Der kleine Pilgerweg zum Urheiligtum bestärkte die Pilger, alle Wege des Lebens mit Jesus zu gehen. Auch wenn Hoffnungen zunichte gemacht, das Leben einem übel mitgespielt hat: Jesus kommt hinzu. Beeindruckend bebilderten Lebenszeugnisse diese Erfahrung. Ulrike Eichenberg, Gründungsmitglied von „Lichtzeichen - Hilfe für schwangere Frauen“ berichtete von Enttäuschung und Leid, das vielfach mit einer ungewollten Schwangerschaft verbunden ist. Die Mitarbeiter von Lichtzeichen verstehen sich als Wegbegleiter, die wie Jesus an die Seite derer treten, die Hilfe brauchen.

Am Urheiligtum, der Gnadenkapelle in Schönstatt, konnten die Pilger loslassen: die Anstrengungen des Alltags, das Unerledigte, die Sorgen. Die Zeit dort wurde zur Intensivzeit der Begegnung mit Gott und der Gottesmutter. Berührend war für viele Pilger der Einzelsegen und die Zusage: Du bist nicht allein auf deinem Lebensweg.

Den Abschluss des Wallfahrtstages gestalteten die Pilger in der Anbetungskirche auf Berg Schönstatt. An der Grabstätte von Pater Kentenich, dem Gründer der Schönstattbewegung, erfuhren sie von seinem Mitgehen mit den Menschen. Das Wort an dem Ort seines Sterbens „Heimwärts zum Vater geht unser Weg“, wirkte wie ein Zielwort für das eigene Leben: An der Hand Mariens, in Jesu Begleitung geht der Pilgerweg des Lebens heimwärts zum Dreifaltigen Gott.

Mit Impulsen beschenkt und geistlich gestärkt fuhren die Pilger am Abend nach Hause. Manche nahmen schon auf der Heimreise den nächsten Schönstatt-Wallfahrtstermin in Blick. Am Sonntag, den 18. Juni wird in Schönstatt Fronleichnam gefeiert, mit kunstvollen Blumenteppichen und Pilgern aus vielen Ländern.

Weitere Informationen: Pilgerzentrale Schönstatt, Tel. (02 61) 96 26 40, www.wallfahrt-schoenstatt.de.

Das Urheiligtum, die kleine Marienkapelle im Tal Schönstatt bei Vallendar am Rhein, wurde am 18. Oktober 1914 zur Gnadenstätte. Dort hat sich Maria auf die Einladung von Pater Kentenich und der jungen Pallottinerstudenten niedergelassen. Inmitten des Krieges fanden junge Menschen an diesem Ort Orientierung und Sicherheit. Im Liebesbündnis mit Maria fanden sie Kraft, ihren Weg der Selbsterziehung und Heiligkeit zu gehen. Heute ist diese Stätte ein internationaler Wallfahrtsort, zu dem Menschen aus der ganzen Welt pilgern.

Pilger am Urheiligtum.

Pilger am Urheiligtum.

Als Pilger unterwegs - und Jesus kommt hinzu.Fotos: Privat

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