Die Hühner Weitersburg
Grandiose Sitzungen der Hühner
Weitersburg. „Wir sind Hühner vom Kubbe am Rhein, wir sind stolz darauf und uns kriegt keiner klein,“ lautet eine Textzeile aus einem der Lieder, die die Weitersburger „Hühner“ im Finale der Herren- und Mädchensitzung im Saalbau Klein sangen.
Stolz, ja das können die „Hühner“ wahrhaftig nach ihren diesjährigen Sitzungen wieder sein. War das Publikum in vergangenen Jahren immer schon voll des Lobes, so hörte man in diesem Jahr: „Super Sitzung, unglaublich, die Beste überhaupt.“
Immer total ausverkaufte Herrensitzungen und fast ausverkaufte Mädchensitzungen sprechen für sich und das seit nunmehr drei Jahrzehnten. Das treue Publikum weiß, dass die „Hühner“ um ihren Sitzungspräsidenten Björn Kleinert halten, was sie versprechen und auch in diesem Jahr jagte ein Höhepunkt den anderen. Von der ersten Minute an waren die teilweise von weit her angereisten Gäste aus dem Häuschen und in den rund viereinhalb Stunden, die beide Veranstaltungen jeweils dauerten, lief so manche Freudenträne die Wangen hinunter. Nachdem die Truppe mit dem schon traditionellen „Hey, wir woll’n die Hühner sehen“ in den Saal eingezogen war und die „Bengelchen“ die Gäste musikalisch auf die Sitzungen eingestimmt hatten, begrüßte Björn Kleinert die vielen Hühnerfans, unter die sich auch Ehrenpräsident Franz Hübgen gemischt hatte, auf seine eigene Art.
Dann ging es Schlag auf Schlag. Ob Inselforscher Norbert Lahnstein oder Tankwart Markus Hollerbach, ob Vater-Sohn-Gespräch, Georg und Manuel Friedhofen, oder die „Doof Nuss“, Jürgen „Hugo“ Mohr.
Ein Höhepunkt jagte den anderen. Nicht mehr zu bremsen war das Publikum bei „Hühner’s next Superstar“, u.a. mit den Oldies, Dietmar Kleinert, Lothar Becher und Gerd Wiesbrock, beim „Größten Liebhaber aller Zeiten“ und bei der Musik der Weitersburger Bengelchen, wobei in der Superstar-Parodie Martin Adler, Jacky Schmidt und Steffen Rosenbach ein tolles Debüt ablieferten. Eine Nummer für sich bei seinen Auftritten: Efrem Abera, der genau wie der Rittersmann, Alfred Urwer, für weitere Highlights sorgte.
Arno Krupp, Peter Berres, Jacky Schmidt und Markus Hollerbach stimmten in der Herrensitzung schließlich mit einer Orgel der besonderen Art auf das große Finale ein, in dem die Bengelchen, Thorsten Stampfer, Thomas Castor und Helmut Zirfas, den Saal zum Überkochen brachten. In der Mädchensitzung fiel diese Orgel der Zensur zum Opfer. Sie wurde aber durch das Männerballett - gefeatured by Udo Höfer und Sven Schnieper- mindestens gleichwertig ersetzt.
Viel zu schnell waren die Stunden vergangen. Doch nicht nur die Hühner hatten einen Anteil daran, dass nie Langeweile aufkam - der sehr gute Sitzungs-Musiker Bernd Bott sorgte mit seinen Liedern für die nötige Unterstützung.
Die „Hühner“ bedanken sich bei allen, die am Zustandekommen und am Ablauf der Sitzungen beteiligt waren, besonders bei den Technik-Verantwortlichen, Arnold Hahn, Volker Schranz und Jürgen Reichert, bei den vielen Helfern vor und hinter der Bühne, Peter Urwer, Frank Beyer, Konrad Weber und Heinz-Gerd Wolf, der für das fantastische Bühnenbild mitverantwortlich zeichnete.
Ein ganz besonderer Dank gilt dem treuen Publikum: viele Gäste haben keine der Sitzungen verpasst und die „Hühner“ freuen sich schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
