10. Bet(t)-und-Bike-Pilgerradtour der Schönstattbewegung Frauen und Mütter
Grenzenloses Fahrradvergnügen durch das Westmünsterland
Teilnehmer aus fünf Bundesländern unterwegs
Vallendar. Das Münsterland ist ein Paradies für Radfahrer. Abwechslungsreich und „brettel-eben“ durchqueren die Radwege die Region, gewähren spannende Einblicke in die typisch münsterländische Landschaft.
Hervorragend ausgeschilderte Radwege führen den Radler bis in die Ortskerne der blitzsauberen Städtchen mit ihren akkurat gestalteten Vorgärten, vorbei an traumhaften Schlössern, prächtigen Bauernhöfen und malerischen Flussläufen. Nahtlos gelangt man über die alten Schmugglerpfade in die benachbarte Niederlande.
Mit dem Motto „Du beWEGst“ konnten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der 10. Fahrrad-Wallfahrt der Schönstattbewegung Frauen und Mütter unbeschwert diese Region erobern. Reiner und Ulrike Eichenberg, von Beginn an Organisatoren der Tour, sorgten wieder mit einer hervorragenden Planung dafür, mögliche Eventualitäten zu vermeiden. Auf das Wetter hatten sie keinen Einfluss. Dafür gibt es ja den lieben Gott: Mit Temperaturen zwischen 20 und 23 Grad wurde die Gruppe mit idealem Radfahrwetter beschenkt. Ein wenig Regen am Samstagvormittag tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Auf den „Segen von oben“ wollte sowieso niemand verzichten ...
Etwas tun für Körper, Geist und Seele
Fahrrad-Wallfahrt heißt: etwas tun für Körper, Geist und Seele. Pater Lothar Herter und Schwester Evamaria Ludwig, verantwortlich für die geistlichen Impulse während der Radtour, sorgten anhand von Pilgergegenständen (Pilgerstab, Pilgerschuhe, Pilgerrucksack, Seil und Kompass) für eine anschauliche Übertragung des Religiösen ins „richtige“ Leben.
Das Schönstattzentrum Borken mit der kleinen Schönstattkapelle war Ausgangs- und Heimkehrpunkt jeder Tagestour. Mit einem Morgenimpuls starteten die Fahrradpilger und ließen den Abend mit einem Gottesdienst und einer gelungenen Abendgestaltung ausklingen. „Die Tage waren aus einem Guss. Alles hat gepasst: Die schönen Tagesziele, die religiösen Impulse, die gute Bewirtung. Leib und Seele sind auf ihre Kosten gekommen. Das tut so gut“, meinte ein Fahrradfahrer. Das Wechselspiel von frohem miteinander Unterwegssein, kleinen Besinnungspausen und lebensnahen Impulsen macht das Fahrradpilgern zu einer Zeit des Auftankens. In der Cafeteria des Schönstattzentrums Borken fiel es vielen schwer, voneinander Abschied zu nehmen. Mit 39 Radlern unterwegs zu sein, keine Missstimmung zu erfahren, keine Unfälle zu erleben, keine größeren Fahrradpannen aushalten zu müssen - das kann man nicht „machen“. Da hatte eindeutig der Himmel die Finger im Spiel.
Marienbild. Foto: Reiner Eichenberg
